Der Hotchkin-Platz wird als einer der besten Inlandplätze Englands angesehen. Ursprünglich wurde hier ab 1895 ein 9-Loch-Platz bespielt. Ab 1903 erhielt der Platz auf dem Grundstück der Familie Hotchkin sein neues Zuhause. Berichten zufolge haben bereits 1889 über 47.000 Besucher den Ort zur Erholung genutzt, von denen einige auch Golf spielten.
Unter dem Einfluss von Harry Vardon, der für seinen charakteristischen Griff bekannt ist, wurde der Platz auf Championship-Niveau gestaltet und verlängert, wodurch bedeutende Turniere ab 1905 stattfinden konnten. Zu dieser Zeit wies der Platz, der auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt war, praktisch keinen Baumbestand auf.
Bereits 1911 konnte Harry S. Colt gewonnen werden, um den Platz nochmals zu verlängern und zu perfektionieren. Schließlich gab Colonel S. V. Hotchkin, der die vorherigen Überarbeitungen bereits begleitet hatte, dem Platz durch verschiedene Maßnahmen zwischen 1920 und 2005 den letzten Schliff. Diese Überarbeitungen prägten den Charakter der Bahnen, der bis heute besteht.
Modernisierungen und Spielbedingungen
Während die Drive-Länge mit einem Guttaperchaball um 1900 bei etwa 190 Yards lag, erreichen heutige Spieler Längen von über 300 Yards. Mit den notwendigen Aktualisierungen des Platzes wurde Tom Doak beauftragt, der für einen natürlich wirkenden Designstil bekannt ist. Nach intensivem „Refurbishment“ treten nun die natürlich wirkenden tiefen Bunker mit ihren bizarren Konturen wieder deutlicher in Erscheinung. Darüber hinaus mussten die Sichtachsen in den Originalzustand versetzt werden, da das Baumwachstum über die Jahre den Charakter der Bahnen verändert hatte.
Seit 1995 ist das National Golf Centre hier als „Home of England Golf“ beheimatet. Aktuell wird ein neues Clubhaus erbaut. Da hier die Nationalmannschaften Englands trainieren, bieten die Driving Range sowie die Pitching- und Chipping-Bereiche hervorragende Trainingsbedingungen.
Abwechslungsreicher Spielverlauf
Der Hotchkin-Platz spielt sich abwechslungsreich, da die Bahnen unterschiedliche Charaktere aufweisen und in ihrer Ausrichtung variieren: Die ersten drei Löcher verlaufen nordostwärts, dann führen zwei zurück, gefolgt von wieder zwei vorwärts und schließlich einem zurück usw.
Ein markantes Merkmal des Platzes ist das 3. Loch, welches den Tower of Moor zeigt, der zur Hunting Lodge von Lord Ralph Cromwell aus dem 15. Jahrhundert gehört und dem Club heute als Wahrzeichen dient. Die Ästhetik des Platzes wird ansonsten durch Heidepflanzen und markante Konturen der teilweise tiefen Bunker geprägt (vergl. Schnappschuss 1).
Die unterschiedlichen optischen Eindrücke von den Teeboxen tragen zur Unterhaltung bei: Mal muss man Abweichungen von der Fairwaymitte vermeiden, dann wieder den Ball präzise als Draw oder Fade shapen, um eine gute Ausgangslage für den nächsten Schlag zu erhalten. An der 9 verläuft eine Bunkerkette quer über die Bahn, die einen durchdachten Gameplan für das PAR 5 erfordert. Eine vergleichbare Situation gibt es auch auf den St Patrick´s Links von Tom Doak im Rosapenna Resort in Irland.
Fazit
Der Hotchkin-Platz von Woodhall Spa erfüllt die hohen Erwartungen an ein nationales Zentrum für Golf in England und gehört auf die Must-Play-Bucket-Liste engagierter Golfplatz-Sammler. Der Heathland-Platz bietet Golfvergnügen auf demselben Niveau wie bekannte Plätze in Surrey.
In Kombination mit dem zweiten 18-Loch-Platz (The Bracken) ist ein Trip nach Woodhall Spa sehr empfehlenswert, da hier zahlreiche charmante und traditionsreiche Hotels zur Verfügung stehen. Bei Anreise mit der Autofähre nach Harwich hat man noch etwa drei Autostunden bis Woodhall Spa.
Wir empfehlen zudem einen Zwischenstopp an der Nordküste von Norfolk, wo weitere spektakuläre Plätze auf einen Besuch warten, wie z.B. Royal Cromer, Sheringham, Royal West Norfolk und nicht zuletzt Hunstanton.
Der Hotchkin-Platz wird als einer der besten Inlandplätze Englands angesehen. Ursprünglich wurde hier ab 1895 ein 9-Loch-Platz bespielt. Ab 1903 erhielt der Platz auf dem Grundstück der Familie Hotchkin sein neues Zuhause. Berichten zufolge haben bereits 1889 über 47.000 Besucher den Ort zur Erholung genutzt, von denen einige auch Golf spielten.
Unter dem Einfluss von Harry Vardon, der für seinen charakteristischen Griff bekannt ist, wurde der Platz auf Championship-Niveau gestaltet und verlängert, wodurch bedeutende Turniere ab 1905 stattfinden konnten. Zu dieser Zeit wies der Platz, der auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt war, praktisch keinen Baumbestand auf.
Bereits 1911 konnte Harry S. Colt gewonnen werden, um den Platz nochmals zu verlängern und zu perfektionieren. Schließlich gab Colonel S. V. Hotchkin, der die vorherigen Überarbeitungen bereits begleitet hatte, dem Platz durch verschiedene Maßnahmen zwischen 1920 und 2005 den letzten Schliff. Diese Überarbeitungen prägten den Charakter der Bahnen, der bis heute besteht.
Modernisierungen und Spielbedingungen
Während die Drive-Länge mit einem Guttaperchaball um 1900 bei etwa 190 Yards lag, erreichen heutige Spieler Längen von über 300 Yards. Mit den notwendigen Aktualisierungen des Platzes wurde Tom Doak beauftragt, der für einen natürlich wirkenden Designstil bekannt ist. Nach intensivem „Refurbishment“ treten nun die natürlich wirkenden tiefen Bunker mit ihren bizarren Konturen wieder deutlicher in Erscheinung. Darüber hinaus mussten die Sichtachsen in den Originalzustand versetzt werden, da das Baumwachstum über die Jahre den Charakter der Bahnen verändert hatte.
Seit 1995 ist das National Golf Centre hier als „Home of England Golf“ beheimatet. Aktuell wird ein neues Clubhaus erbaut. Da hier die Nationalmannschaften Englands trainieren, bieten die Driving Range sowie die Pitching- und Chipping-Bereiche hervorragende Trainingsbedingungen.
Abwechslungsreicher Spielverlauf
Der Hotchkin-Platz spielt sich abwechslungsreich, da die Bahnen unterschiedliche Charaktere aufweisen und in ihrer Ausrichtung variieren: Die ersten drei Löcher verlaufen nordostwärts, dann führen zwei zurück, gefolgt von wieder zwei vorwärts und schließlich einem zurück usw.
Ein markantes Merkmal des Platzes ist das 3. Loch, welches den Tower of Moor zeigt, der zur Hunting Lodge von Lord Ralph Cromwell aus dem 15. Jahrhundert gehört und dem Club heute als Wahrzeichen dient. Die Ästhetik des Platzes wird ansonsten durch Heidepflanzen und markante Konturen der teilweise tiefen Bunker geprägt (vergl. Schnappschuss 1).
Die unterschiedlichen optischen Eindrücke von den Teeboxen tragen zur Unterhaltung bei: Mal muss man Abweichungen von der Fairwaymitte vermeiden, dann wieder den Ball präzise als Draw oder Fade shapen, um eine gute Ausgangslage für den nächsten Schlag zu erhalten. An der 9 verläuft eine Bunkerkette quer über die Bahn, die einen durchdachten Gameplan für das PAR 5 erfordert. Eine vergleichbare Situation gibt es auch auf den St Patrick´s Links von Tom Doak im Rosapenna Resort in Irland.
Fazit
Der Hotchkin-Platz von Woodhall Spa erfüllt die hohen Erwartungen an ein nationales Zentrum für Golf in England und gehört auf die Must-Play-Bucket-Liste engagierter Golfplatz-Sammler. Der Heathland-Platz bietet Golfvergnügen auf demselben Niveau wie bekannte Plätze in Surrey.
In Kombination mit dem zweiten 18-Loch-Platz (The Bracken) ist ein Trip nach Woodhall Spa sehr empfehlenswert, da hier zahlreiche charmante und traditionsreiche Hotels zur Verfügung stehen. Bei Anreise mit der Autofähre nach Harwich hat man noch etwa drei Autostunden bis Woodhall Spa.
Wir empfehlen zudem einen Zwischenstopp an der Nordküste von Norfolk, wo weitere spektakuläre Plätze auf einen Besuch warten, wie z.B. Royal Cromer, Sheringham, Royal West Norfolk und nicht zuletzt Hunstanton.
2026
Bucket List































