Architekten

  • Tom Fazio

  • Eddie Hackett

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Waterville Golf Links liegen spektakulär auf der Iveragh-Halbinsel im Süden Kerrys, vom Atlantik gleich dreiseitig eingerahmt. Wer vom Ring of Kerry aus dem Süden kommt, rollt durch den kleinen Ort Waterville, sieht bereits die Wasserfront – und weiß spätestens dann, dass einer der ganz großen Linksplätze Irlands gleich vor einem liegt.

Historische Entwicklung und Architekten

Die Anlage geht ursprünglich auf einen 9-Loch-Platz aus den 1950ern zurück, entworfen von Eddie Hackett, dessen Handschrift man bis heute an vielen irischen Klassikern erkennt. 1973 wurde auf 18 erweitert und einige Jahrzehnte später kam Tom Fazio ins Spiel, der das Routing und verschiedene Grün- und Bunkerkonzepte modernisierte. Fazio hat hier – wie später in Adare Manor – viel Feintuning betrieben, ohne den traditionellen Linkscharakter zu verwässern. 1987 übernahm eine Gruppe amerikanischer Investoren mit irischen Wurzeln die Anlage und verlieh dem Clubhaus jenen markanten Stil, der heute zum Gesamtbild gehört. Waterville zählt mittlerweile zuverlässig zu den Top-Adressen des Landes.

Routing und Spielverlauf

Die Front Nine bewegen sich im flacheren, östlichen Teil des Geländes. Typisch Links: breite Sichtachsen, aber spielstrategisch anspruchsvolle Landezonen, unterbrochen von einzelnen Dünenausläufern, die das Routing dynamisch halten. Die Back Nine dagegen sind die eigentliche Bühne – ab hier arbeitet sich die Runde konsequent in die großen Dünenkomplexe hinein. Das erzeugt genau jene wachsende Spannung, die man auf Weltklasse-Links erwartet.

Der Höhepunkt ist ohne Frage Loch 17, „Mulcahy’s Peak“, ein Par 3, das nach Clubgründer Jack Mulcahy benannt ist. Vom erhöhten Tee blickt man über ein sauber modelliertes Grün, das perfekt zwischen Dünenrücken eingebettet ist, und dahinter öffnet sich die Ballinskelligs Bay. Bei Wind ein brutales Loch, bei Sonne ein Postkartenmotiv.

Die 18 bringt einen dann entlang der Küste zurück Richtung Clubhaus – ein klassisches Finishing Hole, das sowohl mit Windrichtung als auch mit der Landezonenbreite spielt und vor allem bei Rückenwind dazu verleitet, aggressiver zu werden, als einem guttut.

Waterville pflegt zudem eine besondere Verbindung zu Payne Stewart. Der amerikanische Major-Champion war dem Club eng verbunden; nach seinem tödlichen Flugzeugabsturz wurde ihm hier eine Bronzestatue gewidmet – eine Schwesterstatue steht auf Pinehurst No. 2.

Umgebung

Abseits des Golfplatzes lohnt auch ein Blick auf die Umgebung: Östlich von Waterville liegt der große Binnensee Lough Currane, ein Hotspot für Angler. Während der Saison ist er besonders für Lachs und Forelle bekannt – ein schöner Kontrast zum Atlantik, der nur wenige Minuten entfernt auf die Dünen von Waterville prallt.

Waterville Golf Links liegen spektakulär auf der Iveragh-Halbinsel im Süden Kerrys, vom Atlantik gleich dreiseitig eingerahmt. Wer vom Ring of Kerry aus dem Süden kommt, rollt durch den kleinen Ort Waterville, sieht bereits die Wasserfront – und weiß spätestens dann, dass einer der ganz großen Linksplätze Irlands gleich vor einem liegt.

Historische Entwicklung und Architekten

Die Anlage geht ursprünglich auf einen 9-Loch-Platz aus den 1950ern zurück, entworfen von Eddie Hackett, dessen Handschrift man bis heute an vielen irischen Klassikern erkennt. 1973 wurde auf 18 erweitert und einige Jahrzehnte später kam Tom Fazio ins Spiel, der das Routing und verschiedene Grün- und Bunkerkonzepte modernisierte. Fazio hat hier – wie später in Adare Manor – viel Feintuning betrieben, ohne den traditionellen Linkscharakter zu verwässern. 1987 übernahm eine Gruppe amerikanischer Investoren mit irischen Wurzeln die Anlage und verlieh dem Clubhaus jenen markanten Stil, der heute zum Gesamtbild gehört. Waterville zählt mittlerweile zuverlässig zu den Top-Adressen des Landes.

Routing und Spielverlauf

Die Front Nine bewegen sich im flacheren, östlichen Teil des Geländes. Typisch Links: breite Sichtachsen, aber spielstrategisch anspruchsvolle Landezonen, unterbrochen von einzelnen Dünenausläufern, die das Routing dynamisch halten. Die Back Nine dagegen sind die eigentliche Bühne – ab hier arbeitet sich die Runde konsequent in die großen Dünenkomplexe hinein. Das erzeugt genau jene wachsende Spannung, die man auf Weltklasse-Links erwartet.

Der Höhepunkt ist ohne Frage Loch 17, „Mulcahy’s Peak“, ein Par 3, das nach Clubgründer Jack Mulcahy benannt ist. Vom erhöhten Tee blickt man über ein sauber modelliertes Grün, das perfekt zwischen Dünenrücken eingebettet ist, und dahinter öffnet sich die Ballinskelligs Bay. Bei Wind ein brutales Loch, bei Sonne ein Postkartenmotiv.

Die 18 bringt einen dann entlang der Küste zurück Richtung Clubhaus – ein klassisches Finishing Hole, das sowohl mit Windrichtung als auch mit der Landezonenbreite spielt und vor allem bei Rückenwind dazu verleitet, aggressiver zu werden, als einem guttut.

Waterville pflegt zudem eine besondere Verbindung zu Payne Stewart. Der amerikanische Major-Champion war dem Club eng verbunden; nach seinem tödlichen Flugzeugabsturz wurde ihm hier eine Bronzestatue gewidmet – eine Schwesterstatue steht auf Pinehurst No. 2.

Umgebung

Abseits des Golfplatzes lohnt auch ein Blick auf die Umgebung: Östlich von Waterville liegt der große Binnensee Lough Currane, ein Hotspot für Angler. Während der Saison ist er besonders für Lachs und Forelle bekannt – ein schöner Kontrast zum Atlantik, der nur wenige Minuten entfernt auf die Dünen von Waterville prallt.

2025

Schnappschüsse

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