Architekten

  • Peter Gannon

  • Baldovino Dassù

  • Cecil Blandford

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Lage und Einordnung

Der Golf Club Varese liegt in der Lombardei, südlich des Lago Maggiore und der Schweizer Grenze sowie nordwestlich von Mailand. Für Golfer aus dem nördlichen Europa ist die Anlage ein naheliegender Zwischenstopp auf dem Weg nach Nord- oder Mittelitalien. Die hügelige Voralpenlandschaft auf rund 425 Metern über dem Meeresspiegel verleiht dem Platz einen klaren Parkland-Charakter mit alpinem Einschlag.

Historischer Rahmen und Clubhaus

Prägendes Element der Anlage ist das ehemalige Kloster aus dem 12. Jahrhundert, das heute als Clubhaus dient. Es bestimmt die Atmosphäre des Clubs deutlich und verankert den Platz stark in seiner historischen Umgebung. Der Blick vom Clubhaus auf Teile der Anlage und den nahegelegenen Lago di Varese gehört zu den markanten visuellen Eindrücken der Runde.

Routing und Platzentwicklung

Die ursprünglichen neun Löcher wurden ursprünglich von Peter Gannon and Cecil Blandford in den 1930er Jahren angelegt. 1950 konnte der Platz auf 18-Loch mit einem geschickten Routing erweitert werden. Die Verbindung von Alt- und Neubau gelingt insgesamt überzeugend. Die Par-3-Löcher 3 und 9 fungieren als Bindeglied zwischen den Bauphasen. Sie wirken räumlich etwas verdichtet, fügen sich spielerisch jedoch gut ein und erhöhen den sportlichen Anspruch.

Architektur und Spielstrategie

Der Platz verlangt strategisches Spiel vom Abschlag ebenso wie präzise Annäherungen auf häufig höher- oder tiefergelegene Grüns. Zahlreiche Doglegs erfordern bewusst geformte Drives; wer lediglich Länge spielt, verliert schnell an Vorteil. Mehrere Bahnen verlangen auch nach gut platzierten zweiten Schlägen, selbst nach gelungenen Abschlägen.

Bahn 4 steht exemplarisch für diesen Anspruch: Auch ein ideal platzierter Drive wird nicht belohnt, wenn der anschließende lange Schlag ins schmale, angewinkelte Grün misslingt. Bahn 5 setzt diese Linie fort – kurz, aber taktisch anspruchsvoll, mit doppeltem Dogleg und Baumbestand, der unpräzise Platzierung unmittelbar bestraft.

Herausragende Bahnen

Das zehnte Loch gilt als Signature Hole und bietet einen weiten Blick auf den Lago di Varese. Die Bahn ist architektonisch vergleichsweise schlicht, gewinnt ihren Reiz jedoch durch die landschaftliche Einbettung. Die folgenden Löcher des ursprünglichen Neun-Loch-Kurses sind geprägt von altem Baumbestand, hängenden Fairways und dem stetigen Auf und Ab des Geländes.

Finish und sportliche Einordnung

Das Finish wirkt von der Tee-Box aus weniger spektakulär, erhält seinen Anspruch jedoch durch den Schlag ins erhöhte, von unten nicht einsehbare Grün der 18. Für Professionals, die hier 2012 ein Turnier der Challenge Tour spielten, ist der Platz nicht übermäßig lang, aber technisch anspruchsvoll. Für Amateure aller Spielstärken bleibt der Platz fordernd, aber fair spielbar.

Regionale Einbindung

In erreichbarer Nähe liegen mit Biella (ca. 1,5 Stunden südwestlich) und Villa d’Este (ca. 1 Stunde östlich) zwei weitere renommierte Anlagen. Damit eignet sich Varese gut als Bestandteil einer Norditalien-Golftour. Nach der Runde bieten die perfekt gestalteten Clubräume im Kloster ein zurückhaltend elegantes Restaurant sowie eine Terrasse mit Blick auf Platz und See.

Lage und Einordnung

Der Golf Club Varese liegt in der Lombardei, südlich des Lago Maggiore und der Schweizer Grenze sowie nordwestlich von Mailand. Für Golfer aus dem nördlichen Europa ist die Anlage ein naheliegender Zwischenstopp auf dem Weg nach Nord- oder Mittelitalien. Die hügelige Voralpenlandschaft auf rund 425 Metern über dem Meeresspiegel verleiht dem Platz einen klaren Parkland-Charakter mit alpinem Einschlag.

Historischer Rahmen und Clubhaus

Prägendes Element der Anlage ist das ehemalige Kloster aus dem 12. Jahrhundert, das heute als Clubhaus dient. Es bestimmt die Atmosphäre des Clubs deutlich und verankert den Platz stark in seiner historischen Umgebung. Der Blick vom Clubhaus auf Teile der Anlage und den nahegelegenen Lago di Varese gehört zu den markanten visuellen Eindrücken der Runde.

Routing und Platzentwicklung

Die ursprünglichen neun Löcher wurden ursprünglich von Peter Gannon and Cecil Blandford in den 1930er Jahren angelegt. 1950 konnte der Platz auf 18-Loch mit einem geschickten Routing erweitert werden. Die Verbindung von Alt- und Neubau gelingt insgesamt überzeugend. Die Par-3-Löcher 3 und 9 fungieren als Bindeglied zwischen den Bauphasen. Sie wirken räumlich etwas verdichtet, fügen sich spielerisch jedoch gut ein und erhöhen den sportlichen Anspruch.

Architektur und Spielstrategie

Der Platz verlangt strategisches Spiel vom Abschlag ebenso wie präzise Annäherungen auf häufig höher- oder tiefergelegene Grüns. Zahlreiche Doglegs erfordern bewusst geformte Drives; wer lediglich Länge spielt, verliert schnell an Vorteil. Mehrere Bahnen verlangen auch nach gut platzierten zweiten Schlägen, selbst nach gelungenen Abschlägen.

Bahn 4 steht exemplarisch für diesen Anspruch: Auch ein ideal platzierter Drive wird nicht belohnt, wenn der anschließende lange Schlag ins schmale, angewinkelte Grün misslingt. Bahn 5 setzt diese Linie fort – kurz, aber taktisch anspruchsvoll, mit doppeltem Dogleg und Baumbestand, der unpräzise Platzierung unmittelbar bestraft.

Herausragende Bahnen

Das zehnte Loch gilt als Signature Hole und bietet einen weiten Blick auf den Lago di Varese. Die Bahn ist architektonisch vergleichsweise schlicht, gewinnt ihren Reiz jedoch durch die landschaftliche Einbettung. Die folgenden Löcher des ursprünglichen Neun-Loch-Kurses sind geprägt von altem Baumbestand, hängenden Fairways und dem stetigen Auf und Ab des Geländes.

Finish und sportliche Einordnung

Das Finish wirkt von der Tee-Box aus weniger spektakulär, erhält seinen Anspruch jedoch durch den Schlag ins erhöhte, von unten nicht einsehbare Grün der 18. Für Professionals, die hier 2012 ein Turnier der Challenge Tour spielten, ist der Platz nicht übermäßig lang, aber technisch anspruchsvoll. Für Amateure aller Spielstärken bleibt der Platz fordernd, aber fair spielbar.

Regionale Einbindung

In erreichbarer Nähe liegen mit Biella (ca. 1,5 Stunden südwestlich) und Villa d’Este (ca. 1 Stunde östlich) zwei weitere renommierte Anlagen. Damit eignet sich Varese gut als Bestandteil einer Norditalien-Golftour. Nach der Runde bieten die perfekt gestalteten Clubräume im Kloster ein zurückhaltend elegantes Restaurant sowie eine Terrasse mit Blick auf Platz und See.

2024

Schnappschüsse

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