Der Stuttgarter Golf-Club wurde 1927 gegründet und zählt damit zu den ältesten Golfclubs Deutschlands. Der ursprüngliche 9-Loch-Platz von Harry S. Colt und seinem Team auf der Leonberger Heide ging infolge des Zweiten Weltkriegs verloren.
Der heutige Platz in Mönsheim wurde von Bernhard von Limburger entworfen und ab 1969 bespielt. Zwischen 2004 und 2007 erfolgte eine umfassende Überarbeitung durch Thomas Himmel. Ziel war es, den Platz technisch und sportlich auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen. Neben verlängerten Spielbahnen wurden insbesondere die Grüns vergrößert, neu positioniert und funktional präzisiert. Der Grundcharakter des Limburger-Designs mit leicht erhöhten Grüns blieb dabei erhalten.
Architektur und Routing
Die ersten neun Löcher verlaufen in hügeligem Gelände mit altem Baumbestand und verlangen präzise Schläge in klar definierte Landezonen. Hier entsteht der architektonisch stärkere Teil der Runde.
Die zweiten neun Löcher liegen deutlich offener und flacher. Hier kommen dafür Wasserhindernisse vermehrt ins Spiel. Was das Routing betrifft: Ein alternativer Start an der heutigen Bahn 10 – einem Par 3 – wäre überlegenswert. Die heutige Bahn 9, wäre dann das grandiose Schlussloch. Es endet nicht nur vor der Clubhausterrasse, sondern zählt auch zu den interessanteren Bahnen des Platzes.
Der Platz verlangt insgesamt solides Ballstriking und saubere Annäherungen auf überwiegend leicht erhöhte Grüns. Fehler werden nicht übermäßig hart, aber konsequent bestraft.
Der sportliche Anspruch des Clubs spiegelt sich im Pflegezustand wider. Die Spielbahnen und Grüns präsentieren sich konstant auf hohem Niveau, wovon auch Gäste unmittelbar profitieren.
Fazit
Stuttgart-Solitude ist ein gut strukturierter Parkland-Platz mit Tradition und kompetent überarbeitetem Limburger Design. Die Abwechslung zwischen hügeligem und offenem Gelände bietet mehr als reine Waldschneisen – Parklandplätze. Die Überarbeitung durch Thomas Himmel hat den Platz sportlich präzisiert, ohne seinen Ursprung zu verleugnen.
Der Stuttgarter Golf-Club wurde 1927 gegründet und zählt damit zu den ältesten Golfclubs Deutschlands. Der ursprüngliche 9-Loch-Platz von Harry S. Colt und seinem Team auf der Leonberger Heide ging infolge des Zweiten Weltkriegs verloren.
Der heutige Platz in Mönsheim wurde von Bernhard von Limburger entworfen und ab 1969 bespielt. Zwischen 2004 und 2007 erfolgte eine umfassende Überarbeitung durch Thomas Himmel. Ziel war es, den Platz technisch und sportlich auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen. Neben verlängerten Spielbahnen wurden insbesondere die Grüns vergrößert, neu positioniert und funktional präzisiert. Der Grundcharakter des Limburger-Designs mit leicht erhöhten Grüns blieb dabei erhalten.
Architektur und Routing
Die ersten neun Löcher verlaufen in hügeligem Gelände mit altem Baumbestand und verlangen präzise Schläge in klar definierte Landezonen. Hier entsteht der architektonisch stärkere Teil der Runde.
Die zweiten neun Löcher liegen deutlich offener und flacher. Hier kommen dafür Wasserhindernisse vermehrt ins Spiel. Was das Routing betrifft: Ein alternativer Start an der heutigen Bahn 10 – einem Par 3 – wäre überlegenswert. Die heutige Bahn 9, wäre dann das grandiose Schlussloch. Es endet nicht nur vor der Clubhausterrasse, sondern zählt auch zu den interessanteren Bahnen des Platzes.
Der Platz verlangt insgesamt solides Ballstriking und saubere Annäherungen auf überwiegend leicht erhöhte Grüns. Fehler werden nicht übermäßig hart, aber konsequent bestraft.
Der sportliche Anspruch des Clubs spiegelt sich im Pflegezustand wider. Die Spielbahnen und Grüns präsentieren sich konstant auf hohem Niveau, wovon auch Gäste unmittelbar profitieren.
Fazit
Stuttgart-Solitude ist ein gut strukturierter Parkland-Platz mit Tradition und kompetent überarbeitetem Limburger Design. Die Abwechslung zwischen hügeligem und offenem Gelände bietet mehr als reine Waldschneisen – Parklandplätze. Die Überarbeitung durch Thomas Himmel hat den Platz sportlich präzisiert, ohne seinen Ursprung zu verleugnen.
2019




























