Lage und Einordnung
Der Royal Park I Roveri liegt südwestlich von Turin, eingebettet in die Landschaft des Piemont. Die Nähe zur Stadt, zu den Alpen und zu einer der kulturell und kulinarisch reichsten Regionen Italiens schafft einen klaren Mehrwert für eine Golfreise. Die Anfahrt aus Turin beträgt rund 20 Minuten, was den Platz auch logistisch attraktiv macht.
Royal Park I Roveri und Torino, beide Golfclubs liegen in dem ehemaligen Jagdgebiet des Parco Regionale La Mandria des Hauses Savoyen – allerdings mit unterschiedlichen Eingängen.
Namensgebung und Identität
Der von Robert Trent Jones entworfene Platz wird heute als Allianz Course geführt. Die Umbenennung nach Sponsoren ist funktional nachvollziehbar, führt jedoch zu einer gewissen Beliebigkeit. Aus architektonischer Sicht bleibt der Platz klar als klassisches Werk von Robert Trent Jones Sr. erkennbar – unabhängig vom aktuellen Namen. Also Vorsicht beim Buchen, damit mit man nicht statt bei der Versicherung auf einmal bei der Allianz Bank wiederfindet, also auf dem Pramerika Platz nebenan. Das Marketing könnte eleganter sein.
Erster Eindruck und Grundcharakter
Der Empfang im Clubhaus ist sachlich-freundlich, der sportliche Anspruch des Platzes wird jedoch bereits am ersten Loch deutlich. Der Abschlag bietet zunächst eine großzügige Landezone zwischen Baumreihen, doch der Schlag ins Grün wird durch ein Wasserhindernis klar verschärft. Dieses Prinzip – vermeintlich faire Spielbahnen, kombiniert mit anspruchsvollen Annäherungen – zieht sich konsequent durch das gesamte Layout.
Architektur und Spielstrategie
Typisch für Robert Trent Jones Sr. ist die strategische Führung des Spiels:
Direction Bunker markieren ideale Linien, Wasserläufe kreuzen bevorzugte Landezonen, und Grüns sind so positioniert, dass Länge allein nicht genügt. Bereits an den frühen Doglegs wird deutlich, dass gutes Course Management wichtiger ist als aggressives Spiel.
Loch 3 verdeutlicht dieses Designprinzip besonders klar: Das Fairway verengt sich zwischen Bunkern und altem Baumbestand, wodurch präzise Platzierung zwingend erforderlich ist. Hier wird das bekannte Credo von Robert Trent Jones spürbar:
„A difficult par, but an easy bogey.“
Routing und landschaftliche Einbettung
Das Routing ist klassisch angelegt: Nach neun Löchern kehrt man zum Clubhaus zurück, was den Spielbetrieb flexibel gestaltet. Die Alpen bilden auf vielen Bahnen eine eindrucksvolle Kulisse, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Leichte Höhenunterschiede, ein mehrfach ins Spiel kommender Wasserlauf und eine klare Linienführung prägen den Platz, der auf einem ehemaligen Jagdgebiet angelegt wurde.
Herausragende Löcher der zweiten Neun
Besonders prägnant sind Loch 11 und das Par 3 an Loch 12. Beide Bahnen werden von einem Bachlauf begleitet, der sich vor sehr kleinen Grüns entlangzieht. Diese Grüns fallen subtil ab und werden nach hinten zusätzlich durch Bunker gesichert. Präzision ist hier zwingend: Abweichungen in Länge oder Richtung werden unmittelbar bestraft, während gut getroffene Schläge klar belohnt werden. Auch ästhetisch zählen diese Bahnen zu den stärksten des Platzes.
Dass der Platz auch ohne Wasserhindernis anspruchsvoll bleibt, zeigt Loch 15, wo gezielt platzierte Einzelbäume die direkte Linie zum Grün versperren. Das Grün selbst ist wiederum klassisch durch Bunker verteidigt. Die Schlussbahn führt entlang einer markanten Bunkerreihe auf das 18. Grün vor dem Clubhaus und schließt die Runde ohne künstliche Dramatisierung, aber konsequent sportlich ab.
Ergänzende Angebote
Neben dem Robert-Trent-Jones-Platz verfügt die Anlage über den zweiten Kurs Pramerica von Michael Hurdzan und Dana Fry, der architektonisch einen anderen Ansatz verfolgt. Ergänzt wird das Angebot durch die Eduardo Molinari Golf Academy, die den sportlichen Anspruch der Anlage unterstreicht. Restaurant und Terrasse bieten nach der Runde einen ruhigen, funktionalen Ausklang.
Lage und Einordnung
Der Royal Park I Roveri liegt südwestlich von Turin, eingebettet in die Landschaft des Piemont. Die Nähe zur Stadt, zu den Alpen und zu einer der kulturell und kulinarisch reichsten Regionen Italiens schafft einen klaren Mehrwert für eine Golfreise. Die Anfahrt aus Turin beträgt rund 20 Minuten, was den Platz auch logistisch attraktiv macht.
Royal Park I Roveri und Torino, beide Golfclubs liegen in dem ehemaligen Jagdgebiet des Parco Regionale La Mandria des Hauses Savoyen – allerdings mit unterschiedlichen Eingängen.
Namensgebung und Identität
Der von Robert Trent Jones entworfene Platz wird heute als Allianz Course geführt. Die Umbenennung nach Sponsoren ist funktional nachvollziehbar, führt jedoch zu einer gewissen Beliebigkeit. Aus architektonischer Sicht bleibt der Platz klar als klassisches Werk von Robert Trent Jones Sr. erkennbar – unabhängig vom aktuellen Namen. Also Vorsicht beim Buchen, damit mit man nicht statt bei der Versicherung auf einmal bei der Allianz Bank wiederfindet, also auf dem Pramerika Platz nebenan. Das Marketing könnte eleganter sein.
Erster Eindruck und Grundcharakter
Der Empfang im Clubhaus ist sachlich-freundlich, der sportliche Anspruch des Platzes wird jedoch bereits am ersten Loch deutlich. Der Abschlag bietet zunächst eine großzügige Landezone zwischen Baumreihen, doch der Schlag ins Grün wird durch ein Wasserhindernis klar verschärft. Dieses Prinzip – vermeintlich faire Spielbahnen, kombiniert mit anspruchsvollen Annäherungen – zieht sich konsequent durch das gesamte Layout.
Architektur und Spielstrategie
Typisch für Robert Trent Jones Sr. ist die strategische Führung des Spiels:
Direction Bunker markieren ideale Linien, Wasserläufe kreuzen bevorzugte Landezonen, und Grüns sind so positioniert, dass Länge allein nicht genügt. Bereits an den frühen Doglegs wird deutlich, dass gutes Course Management wichtiger ist als aggressives Spiel.
Loch 3 verdeutlicht dieses Designprinzip besonders klar: Das Fairway verengt sich zwischen Bunkern und altem Baumbestand, wodurch präzise Platzierung zwingend erforderlich ist. Hier wird das bekannte Credo von Robert Trent Jones spürbar:
„A difficult par, but an easy bogey.“
Routing und landschaftliche Einbettung
Das Routing ist klassisch angelegt: Nach neun Löchern kehrt man zum Clubhaus zurück, was den Spielbetrieb flexibel gestaltet. Die Alpen bilden auf vielen Bahnen eine eindrucksvolle Kulisse, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Leichte Höhenunterschiede, ein mehrfach ins Spiel kommender Wasserlauf und eine klare Linienführung prägen den Platz, der auf einem ehemaligen Jagdgebiet angelegt wurde.
Herausragende Löcher der zweiten Neun
Besonders prägnant sind Loch 11 und das Par 3 an Loch 12. Beide Bahnen werden von einem Bachlauf begleitet, der sich vor sehr kleinen Grüns entlangzieht. Diese Grüns fallen subtil ab und werden nach hinten zusätzlich durch Bunker gesichert. Präzision ist hier zwingend: Abweichungen in Länge oder Richtung werden unmittelbar bestraft, während gut getroffene Schläge klar belohnt werden. Auch ästhetisch zählen diese Bahnen zu den stärksten des Platzes.
Dass der Platz auch ohne Wasserhindernis anspruchsvoll bleibt, zeigt Loch 15, wo gezielt platzierte Einzelbäume die direkte Linie zum Grün versperren. Das Grün selbst ist wiederum klassisch durch Bunker verteidigt. Die Schlussbahn führt entlang einer markanten Bunkerreihe auf das 18. Grün vor dem Clubhaus und schließt die Runde ohne künstliche Dramatisierung, aber konsequent sportlich ab.
Ergänzende Angebote
Neben dem Robert-Trent-Jones-Platz verfügt die Anlage über den zweiten Kurs Pramerica von Michael Hurdzan und Dana Fry, der architektonisch einen anderen Ansatz verfolgt. Ergänzt wird das Angebot durch die Eduardo Molinari Golf Academy, die den sportlichen Anspruch der Anlage unterstreicht. Restaurant und Terrasse bieten nach der Runde einen ruhigen, funktionalen Ausklang.
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