Nur 30 Minuten südlich von Brüssel erwartet Golfer mit Royal Bercuit ein klassischer Parklandplatz, der die unverkennbare Handschrift von Robert Trent Jones Sr. trägt. Eingebettet in hügeliges Gelände bietet der Platz eine harmonische Verbindung aus strategischem Design und landschaftlicher Schönheit.
Unsere erste Runde hier spielten wir im April 2019, als die Vegetation noch nicht in voller Pracht stand. Trotzdem zeigte sich schon damals die Klasse des Designs: unaufgeregt, aber fordernd. Seitdem gehört der Platz zu unseren regelmäßigen Zielen – zuletzt waren wir im Sommer 2023 mit unserer Herrengolf-Truppe hier.
Bereits die Anfahrt durch den gepflegten Vorort deutet auf eine gehobene, aber entspannte Umgebung hin. Das Clubhaus wirkt schlicht, aber funktional. Gäste sind im Restaurant mit Terrasse willkommen, das sich ideal eignet, um die Runde in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Architektur
Bercuit ist ein typisches Trent-Jones-Werk: Es passt sich perfekt an die natürliche Topografie an, ohne aufdringlich zu wirken. Die leichten Doglegs schlängeln sich durch Waldschneisen, und die fünf Täler des Geländes sorgen für ständige Abwechslung. Trotz der Zurückhaltung im Design gibt es einige echte Highlights:
- Loch 5, ein spektakuläres Par 3, führt von einem erhöhten Abschlag auf ein Halbinselgrün – ein Schlag, der Präzision erfordert. Der Blick auf die belgische Landschaft macht die Herausforderung noch reizvoller.
- Loch 6, ein witzig angelegtes Par 4, verlangt einen Abschlag nah am Fluss, um den zweiten Schlag aufs Grün zu erleichtern.
Die Balance zwischen strategischer Herausforderung und spielerischem Vergnügen macht den Platz auch für erfahrene Golfer interessant.
Schlusslöcher
Früher war das Finale der Runde eher enttäuschend. Ein Par 3 am Clubhaus konnte der ansonsten gelungenen Platzarchitektur nicht gerecht werden. Nach mehreren Routing-Änderungen hat der Club jetzt einen deutlich stärkeren Abschluss geschaffen. Mit den ehemaligen Löchern 10–13 endet die Runde nun auf einem Highlight: ein bergauf führendes Par 4 als Abschlussloch, das sowohl optisch als auch spielerisch überzeugt.
Fazit
Im Vergleich mit anderen belgischen Plätzen gehört Royal Bercuit nach unserer Einschätzung definitiv in die Top 10 des Landes. Für Fans von Robert Trent Jones ist der Platz ein Muss, aber auch alle anderen Golfer finden hier ein lohnendes Ziel.
Abgerundet wird das Erlebnis durch die entspannte Atmosphäre im Clubhaus und die Möglichkeit, die Runde auf der Terrasse oder im Restaurant mit gutem Essen und Getränken ausklingen zu lassen – ideal auch für größere Gruppen.
Nur 30 Minuten südlich von Brüssel erwartet Golfer mit Royal Bercuit ein klassischer Parklandplatz, der die unverkennbare Handschrift von Robert Trent Jones Sr. trägt. Eingebettet in hügeliges Gelände bietet der Platz eine harmonische Verbindung aus strategischem Design und landschaftlicher Schönheit.
Unsere erste Runde hier spielten wir im April 2019, als die Vegetation noch nicht in voller Pracht stand. Trotzdem zeigte sich schon damals die Klasse des Designs: unaufgeregt, aber fordernd. Seitdem gehört der Platz zu unseren regelmäßigen Zielen – zuletzt waren wir im Sommer 2023 mit unserer Herrengolf-Truppe hier.
Bereits die Anfahrt durch den gepflegten Vorort deutet auf eine gehobene, aber entspannte Umgebung hin. Das Clubhaus wirkt schlicht, aber funktional. Gäste sind im Restaurant mit Terrasse willkommen, das sich ideal eignet, um die Runde in geselliger Atmosphäre ausklingen zu lassen.
Architektur
Bercuit ist ein typisches Trent-Jones-Werk: Es passt sich perfekt an die natürliche Topografie an, ohne aufdringlich zu wirken. Die leichten Doglegs schlängeln sich durch Waldschneisen, und die fünf Täler des Geländes sorgen für ständige Abwechslung. Trotz der Zurückhaltung im Design gibt es einige echte Highlights:
- Loch 5, ein spektakuläres Par 3, führt von einem erhöhten Abschlag auf ein Halbinselgrün – ein Schlag, der Präzision erfordert. Der Blick auf die belgische Landschaft macht die Herausforderung noch reizvoller.
- Loch 6, ein witzig angelegtes Par 4, verlangt einen Abschlag nah am Fluss, um den zweiten Schlag aufs Grün zu erleichtern.
Die Balance zwischen strategischer Herausforderung und spielerischem Vergnügen macht den Platz auch für erfahrene Golfer interessant.
Schlusslöcher
Früher war das Finale der Runde eher enttäuschend. Ein Par 3 am Clubhaus konnte der ansonsten gelungenen Platzarchitektur nicht gerecht werden. Nach mehreren Routing-Änderungen hat der Club jetzt einen deutlich stärkeren Abschluss geschaffen. Mit den ehemaligen Löchern 10–13 endet die Runde nun auf einem Highlight: ein bergauf führendes Par 4 als Abschlussloch, das sowohl optisch als auch spielerisch überzeugt.
Fazit
Im Vergleich mit anderen belgischen Plätzen gehört Royal Bercuit nach unserer Einschätzung definitiv in die Top 10 des Landes. Für Fans von Robert Trent Jones ist der Platz ein Muss, aber auch alle anderen Golfer finden hier ein lohnendes Ziel.
Abgerundet wird das Erlebnis durch die entspannte Atmosphäre im Clubhaus und die Möglichkeit, die Runde auf der Terrasse oder im Restaurant mit gutem Essen und Getränken ausklingen zu lassen – ideal auch für größere Gruppen.
2019

























