Es ist kein Zufall, dass die St Patrick’s Links im Norden von Donegal innerhalb weniger Jahre in den Top-100-Ranglisten zahlreicher internationaler Golfmagazine auftauchen. Vielleicht war es ein Glücksfall, dass die ursprünglichen Pläne verschiedener Architekten in der Finanzkrise begraben werden mussten. Die neuen Eigentümer des Resorts beauftragten 2021 Tom Doak mit dem Gesamtkonzept für die Anlage. Ziel war es, Ordnung in die gewachsene Platzlandschaft zu bringen. Neben dem ursprünglichen Old Tom Morris Platz und dem Sandy Hills Course sollten nun auch die Dünen im Süden entlang der Küste der Sheephaven Bay erschlossen werden. Es wird berichtet, dass Tom Doak die Familie Casey überzeugen konnte, lieber einen 18-Loch-Spitzenplatz zu bauen, anstatt 27 oder 36 Löcher mit architektonischen Zugeständnissen.
Architektonisches Konzept
In einem Satz zusammengefasst sind die St Patrick’s Links eine Blaupause für einen zeitgemäßen, nachhaltigen Links-Spitzenplatz, der die alte Regel der Golfplatzarchitekten, insbesondere in Zeiten des Klimawandels, berücksichtigt: Die Natur ist der beste Architekt. Tom Doak und sein Team haben dies perfekt und vorbildlich umgesetzt.
Es gibt keine künstlich wirkenden, hochmanikürten Bunker, die täglich intensive Pflege benötigen. Stattdessen dominieren – ganz wie in der umliegenden, unberührten Dünenlandschaft – natürliche Sandflächen in allen Größenordnungen, die als Waste Areas fungieren. Zeitweise könnte man fast glauben, es seien lediglich Grüns modelliert und 18 Fahnen in die Dünen gesteckt worden.
Spielcharakter und Herausforderungen
Die Wahrheit ist natürlich eine andere. Die Ondulierung der Fairways und insbesondere die Auslaufzonen um die Grüns sind sehr aufwendig gestaltet und fordern das gesamte Können im kurzen Spiel ab, denn bei Wind landet der Ball auch schon mal zu kurz oder neben dem Grün. Das Up and Down hier zu spielen, verlangt Perfektion.
Routing
Das Routing wurde ebenfalls alles andere als simples Hin- und Her gestaltet. Man spielt in verschachtelten Schleifen parallel zur Küste. Schade ist lediglich, dass die 18 nicht zum Ausgangspunkt des (noch) provisorischen Clubhauses dieses Links-Courses führt. Vielleicht wäre hier ein Par 5 sinnvoller gewesen, um die Restdistanz zu überwinden. Vielleicht ist ja noch Platz für ein weiteres Clubhaus reserviert worden. Am überaus positiven Gesamteindruck ändert das jedoch wenig.
Landschaft und Gesamtwirkung
Die Bahnen bieten dank des Routings viel Abwechslung: Reine Dünenbahnen führen immer wieder auf den ersten und zweiten Neun zur Strandküste. Geschickt durchziehen auch mal Streifen an schmalen Sandbunker-Waste-Areas das Fairway und fordern einen strategisch sinnvollen Gameplan, analog zu den Burns z. B. in Carnoustie. Am imposantesten an diesem Platz wirken zweifellos die mächtigen Dünen, die den Platz einrahmen und mit teilweise riesigen Sandflächen ein typisches natürliches Dünengelände repräsentieren.
Dazu passt auch das Konzept, dass hier Buggies nicht erlaubt sind. Das schützt auch vor zu vielen transatlantischen Golfern oft mit schlechtem Benehmen, wie man sie leider in Irland nicht allzu selten auf berühmten Plätzen trifft.
Gesamtbewertung
In Kombination mit dem ebenfalls empfehlenswerten Sandy Hills Platz und dem traditionellen Old Tom Morris Platz, der direkt an der Küste zum Clubhaus liegt, bietet das Rosapenna Resort ein Gesamtangebot, das in Europa seinesgleichen sucht.
Es ist kein Zufall, dass die St Patrick’s Links im Norden von Donegal innerhalb weniger Jahre in den Top-100-Ranglisten zahlreicher internationaler Golfmagazine auftauchen. Vielleicht war es ein Glücksfall, dass die ursprünglichen Pläne verschiedener Architekten in der Finanzkrise begraben werden mussten. Die neuen Eigentümer des Resorts beauftragten 2021 Tom Doak mit dem Gesamtkonzept für die Anlage. Ziel war es, Ordnung in die gewachsene Platzlandschaft zu bringen. Neben dem ursprünglichen Old Tom Morris Platz und dem Sandy Hills Course sollten nun auch die Dünen im Süden entlang der Küste der Sheephaven Bay erschlossen werden. Es wird berichtet, dass Tom Doak die Familie Casey überzeugen konnte, lieber einen 18-Loch-Spitzenplatz zu bauen, anstatt 27 oder 36 Löcher mit architektonischen Zugeständnissen.
Architektonisches Konzept
In einem Satz zusammengefasst sind die St Patrick’s Links eine Blaupause für einen zeitgemäßen, nachhaltigen Links-Spitzenplatz, der die alte Regel der Golfplatzarchitekten, insbesondere in Zeiten des Klimawandels, berücksichtigt: Die Natur ist der beste Architekt. Tom Doak und sein Team haben dies perfekt und vorbildlich umgesetzt.
Es gibt keine künstlich wirkenden, hochmanikürten Bunker, die täglich intensive Pflege benötigen. Stattdessen dominieren – ganz wie in der umliegenden, unberührten Dünenlandschaft – natürliche Sandflächen in allen Größenordnungen, die als Waste Areas fungieren. Zeitweise könnte man fast glauben, es seien lediglich Grüns modelliert und 18 Fahnen in die Dünen gesteckt worden.
Spielcharakter und Herausforderungen
Die Wahrheit ist natürlich eine andere. Die Ondulierung der Fairways und insbesondere die Auslaufzonen um die Grüns sind sehr aufwendig gestaltet und fordern das gesamte Können im kurzen Spiel ab, denn bei Wind landet der Ball auch schon mal zu kurz oder neben dem Grün. Das Up and Down hier zu spielen, verlangt Perfektion.
Routing
Das Routing wurde ebenfalls alles andere als simples Hin- und Her gestaltet. Man spielt in verschachtelten Schleifen parallel zur Küste. Schade ist lediglich, dass die 18 nicht zum Ausgangspunkt des (noch) provisorischen Clubhauses dieses Links-Courses führt. Vielleicht wäre hier ein Par 5 sinnvoller gewesen, um die Restdistanz zu überwinden. Vielleicht ist ja noch Platz für ein weiteres Clubhaus reserviert worden. Am überaus positiven Gesamteindruck ändert das jedoch wenig.
Landschaft und Gesamtwirkung
Die Bahnen bieten dank des Routings viel Abwechslung: Reine Dünenbahnen führen immer wieder auf den ersten und zweiten Neun zur Strandküste. Geschickt durchziehen auch mal Streifen an schmalen Sandbunker-Waste-Areas das Fairway und fordern einen strategisch sinnvollen Gameplan, analog zu den Burns z. B. in Carnoustie. Am imposantesten an diesem Platz wirken zweifellos die mächtigen Dünen, die den Platz einrahmen und mit teilweise riesigen Sandflächen ein typisches natürliches Dünengelände repräsentieren.
Dazu passt auch das Konzept, dass hier Buggies nicht erlaubt sind. Das schützt auch vor zu vielen transatlantischen Golfern oft mit schlechtem Benehmen, wie man sie leider in Irland nicht allzu selten auf berühmten Plätzen trifft.
Gesamtbewertung
In Kombination mit dem ebenfalls empfehlenswerten Sandy Hills Platz und dem traditionellen Old Tom Morris Platz, der direkt an der Küste zum Clubhaus liegt, bietet das Rosapenna Resort ein Gesamtangebot, das in Europa seinesgleichen sucht.
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