Architekten

  • Bruce Charlton

  • Robert Trent Jones Jr.

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Zwei Loops, ein starkes Gesamterlebnis

Architektur & Routing

Im Lübker Golf Resort spielt man zwei 9-Loch-Loops, die sich hervorragend ergänzen und zusammen ein sehr harmonisches Golferlebnis bieten. Robert Trent Jones Jr. und sein Team haben das Layout perfekt an die Topografie angepasst: In den hügeligen Abschnitten gibt die Landschaft das Routing vor, in den flacheren Bereichen zeigen die Architekten ihr ganzes gestalterisches Können – und das auf sehr hohem Niveau.

Tour-Setup & Atmosphäre

Wir hatten im August 2024 das Vergnügen, die beiden Schleifen Sand und Sky am letzten Spieltag vor der Platzsperre für ein anstehendes DP World Tour Event zu spielen. Entsprechend präsentierte sich der Platz in absolutem Top-Zustand – inklusive Tribünen und spürbarer Vorfreude auf Tour-Flair.

Stay & Play

Unser Tipp: Stay & Play lohnt sich. Man wohnt direkt am Platz, die Apartments sind großzügig, sportlich-modern eingerichtet, und vom Balkon hat man freien Blick auf beide Loops – besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang. Das Clubrestaurant ist eher funktional, erfüllt seinen Zweck aber zuverlässig.

Sand Loop – Klassisch, strukturiert, strategisch

Die beiden Schleifen unterscheiden sich im Charakter, wirken aber dennoch wie aus einem Guss. Wir haben zuerst Sand, dann Sky gespielt – auf der Tour ist es meist umgekehrt.
Der Auftakt auf Sand beginnt direkt mit einem Hingucker: ein s-förmiges Dogleg bergauf, schmale Landezonen, ein erhöhtes Grün, rechts durch Bunker, links durch eine geschickt integrierte Waste Area geschützt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern spielt sich auch genau so.

Loch 2, ein Par 3, hat klaren Heathland-Charakter. Ein langgezogener Frontbunker und ein von altem Baumbestand eingefasstes Grün – das wäre auch in Surrey ein Kandidat für jede Short-Hole-Bestenliste. Danach geht es durch breite Waldschneisen, in denen geschickt platzierte Direction- und Face-Bunker den Rhythmus bestimmen. Die Bunker fügen sich organisch in die Landschaft ein, nichts wirkt aufgesetzt. In offeneren Abschnitten sorgen Heideflächen für zusätzliche Struktur, wenn auch nicht ganz so dominant wie etwa in Esbjerg oder Silkeborg.

Die 9 ist schließlich das würdige Schlussloch dieser Schleife – und auf der Tour auch als 18 im Einsatz: Drive über Biotop und Wasser, danach ein kleines, anspruchsvoll verteidigtes Zielgrün vor den Tribünen.

Sky Loop – Offener, windiger, spektakulär

Die Sky-Schleife beginnt ebenfalls mit einem starken Abschlag über ein Biotop auf ein erhöhtes, langgezogenes Grün – oft voll im Wind. Die 11 (Sky #2) ist dann ein echtes Signature Hole: Das Fairway wird zunächst durch Baumbestand verengt, bevor es auf ein spektakulär verteidigtes Grün geht. Die Bunkerlandschaft überzeugt nicht nur optisch, sondern fordert auch strategisch – eines der Highlights des gesamten Platzes.

Anschließend öffnet sich das Gelände, und mit ihm auch das Design. Die folgenden Bahnen erinnern mit ihren Bunkerformationen an Ganton – strategisch, klar, aber nie überzeichnet. Je offener das Terrain, desto prägnanter der Bunkereinsatz, insbesondere in den Landezonen. Zum Ende führt der Loop wieder durch Waldschneisen, teils mit engen Doglegs und kleineren Wasserhindernissen. Die 18 ist ein starkes Par-5-Finishing Hole: Abschlag über Biotop, eine zunehmend schmaler werdende Spielbahn und ein erhöhtes Zielgrün mit gut platzierten Bunkern, die jede Richtungsabweichung bestrafen.

Fazit

Mit Sand und Sky bietet Lübker zwei abwechslungsreiche Loops mit eigenem Charakter, die dennoch stilistisch perfekt zusammenpassen. Strategisches Spiel ist gefragt, das Design bleibt im Kopf, und die Platzpflege war bei unserem Besuch über jeden Zweifel erhaben. Wer in Dänemark Golfurlaub plant, kommt an Lübker nicht vorbei. Mit Silkeborg, Aarhus, Holstebro oder Trehøje in der Nähe lohnt sich der Stopp umso mehr. Für uns war Lübker ein echtes Tour-Erlebnis – anspruchsvoll, spannend und absolut spielenswert.

Zwei Loops, ein starkes Gesamterlebnis

Architektur & Routing

Im Lübker Golf Resort spielt man zwei 9-Loch-Loops, die sich hervorragend ergänzen und zusammen ein sehr harmonisches Golferlebnis bieten. Robert Trent Jones Jr. und sein Team haben das Layout perfekt an die Topografie angepasst: In den hügeligen Abschnitten gibt die Landschaft das Routing vor, in den flacheren Bereichen zeigen die Architekten ihr ganzes gestalterisches Können – und das auf sehr hohem Niveau.

Tour-Setup & Atmosphäre

Wir hatten im August 2024 das Vergnügen, die beiden Schleifen Sand und Sky am letzten Spieltag vor der Platzsperre für ein anstehendes DP World Tour Event zu spielen. Entsprechend präsentierte sich der Platz in absolutem Top-Zustand – inklusive Tribünen und spürbarer Vorfreude auf Tour-Flair.

Stay & Play

Unser Tipp: Stay & Play lohnt sich. Man wohnt direkt am Platz, die Apartments sind großzügig, sportlich-modern eingerichtet, und vom Balkon hat man freien Blick auf beide Loops – besonders stimmungsvoll bei Sonnenuntergang. Das Clubrestaurant ist eher funktional, erfüllt seinen Zweck aber zuverlässig.

Sand Loop – Klassisch, strukturiert, strategisch

Die beiden Schleifen unterscheiden sich im Charakter, wirken aber dennoch wie aus einem Guss. Wir haben zuerst Sand, dann Sky gespielt – auf der Tour ist es meist umgekehrt.
Der Auftakt auf Sand beginnt direkt mit einem Hingucker: ein s-förmiges Dogleg bergauf, schmale Landezonen, ein erhöhtes Grün, rechts durch Bunker, links durch eine geschickt integrierte Waste Area geschützt. Das sieht nicht nur gut aus, sondern spielt sich auch genau so.

Loch 2, ein Par 3, hat klaren Heathland-Charakter. Ein langgezogener Frontbunker und ein von altem Baumbestand eingefasstes Grün – das wäre auch in Surrey ein Kandidat für jede Short-Hole-Bestenliste. Danach geht es durch breite Waldschneisen, in denen geschickt platzierte Direction- und Face-Bunker den Rhythmus bestimmen. Die Bunker fügen sich organisch in die Landschaft ein, nichts wirkt aufgesetzt. In offeneren Abschnitten sorgen Heideflächen für zusätzliche Struktur, wenn auch nicht ganz so dominant wie etwa in Esbjerg oder Silkeborg.

Die 9 ist schließlich das würdige Schlussloch dieser Schleife – und auf der Tour auch als 18 im Einsatz: Drive über Biotop und Wasser, danach ein kleines, anspruchsvoll verteidigtes Zielgrün vor den Tribünen.

Sky Loop – Offener, windiger, spektakulär

Die Sky-Schleife beginnt ebenfalls mit einem starken Abschlag über ein Biotop auf ein erhöhtes, langgezogenes Grün – oft voll im Wind. Die 11 (Sky #2) ist dann ein echtes Signature Hole: Das Fairway wird zunächst durch Baumbestand verengt, bevor es auf ein spektakulär verteidigtes Grün geht. Die Bunkerlandschaft überzeugt nicht nur optisch, sondern fordert auch strategisch – eines der Highlights des gesamten Platzes.

Anschließend öffnet sich das Gelände, und mit ihm auch das Design. Die folgenden Bahnen erinnern mit ihren Bunkerformationen an Ganton – strategisch, klar, aber nie überzeichnet. Je offener das Terrain, desto prägnanter der Bunkereinsatz, insbesondere in den Landezonen. Zum Ende führt der Loop wieder durch Waldschneisen, teils mit engen Doglegs und kleineren Wasserhindernissen. Die 18 ist ein starkes Par-5-Finishing Hole: Abschlag über Biotop, eine zunehmend schmaler werdende Spielbahn und ein erhöhtes Zielgrün mit gut platzierten Bunkern, die jede Richtungsabweichung bestrafen.

Fazit

Mit Sand und Sky bietet Lübker zwei abwechslungsreiche Loops mit eigenem Charakter, die dennoch stilistisch perfekt zusammenpassen. Strategisches Spiel ist gefragt, das Design bleibt im Kopf, und die Platzpflege war bei unserem Besuch über jeden Zweifel erhaben. Wer in Dänemark Golfurlaub plant, kommt an Lübker nicht vorbei. Mit Silkeborg, Aarhus, Holstebro oder Trehøje in der Nähe lohnt sich der Stopp umso mehr. Für uns war Lübker ein echtes Tour-Erlebnis – anspruchsvoll, spannend und absolut spielenswert.

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