Architekten

  • Harold Baker

  • Harry S. Colt

  • C. H. Alison

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Historie und Architektur

Das Golfresort Le Touquet an der französischen Kanalküste ist vor allem durch seinen bekanntesten Platz berühmt: La Mer. Der klassische Links-Course wurde 1931 von Harry S. Colt und C.H. Alison entworfen – zwei der prägendsten Architekten der goldenen Ära der Golfplatzarchitektur.

Der Platz folgt konsequent den Prinzipien der klassischen Links-Tradition. 2015 wurde La Mer behutsam modernisiert: Mehrere Abschläge wurden verlängert und vier Löcher des früheren Forêt-Platzes in das Routing integriert. Ziel war es, den Platz spielerisch zu aktualisieren, ohne den historischen Charakter und die architektonische Handschrift zu verändern – was überzeugend gelungen ist.

Platzcharakter und Layout

La Mer bietet eine authentische Links-Erfahrung mit weiten, offenen Spielbahnen, nur vereinzelt gesäumt von Pinien, und klar strategisch positionierten Bunkern. Die Nähe zur Küste prägt den Platz spürbar: Wind, Bodenhärte und offene Flächen bestimmen die Spielstrategie mehr als Länge allein.

Die natürliche Dünenlandschaft ist harmonisch in das Routing eingebunden und verleiht dem Platz eine besondere Weite und Klarheit. Typisch für Colt ist die subtile Verteidigung: Fehler werden selten sofort brutal bestraft, erschweren aber fast immer den nächsten Schlag deutlich.

Klassik mit zeitgemäßer Spielbarkeit

Trotz seines nostalgischen Flairs der 1920er- und 1930er-Jahre wirkt La Mer keineswegs antiquiert. Die Anpassungen der letzten Jahre haben den Platz sportlich relevant gehalten, ohne seine Identität zu verwässern. Das Ergebnis ist ein klassischer Linksplatz, der strategisches Denken belohnt, sauberes Ballstriking fordert und dabei jederzeit fair bleibt – ganz im Sinne der ursprünglichen Entwurfsidee.

Im Vergleich zu den bekannten Linksplätzen auf der anderen Seite des Ärmelkanals muss sich La Mer nicht verstecken. Der Platz vereint klassische britische Golfarchitektur mit den landschaftlichen Besonderheiten der nordfranzösischen Küste.

Fazit

Neben der sportlichen Qualität der Golfplätze überzeugt auch der Ort selbst. Le Touquet-Paris-Plage bietet mit seinen Geschäften, Cafés und Restaurants alles, was man neben dem Golf für einen angenehmen und abwechslungsreichen Aufenthalt benötigt. Die Kombination aus klassischer Golfarchitektur, Küstenlandschaft und urbaner Infrastruktur macht Le Touquet zu einer rundum attraktiven Golfdestination – sowohl für Kurztrips als auch für längere Aufenthalte. Gemeinsam mit den beiden Plätzen in Hardelot gehört das Resort zur Resonance Collection.

Historie und Architektur

Das Golfresort Le Touquet an der französischen Kanalküste ist vor allem durch seinen bekanntesten Platz berühmt: La Mer. Der klassische Links-Course wurde 1931 von Harry S. Colt und C.H. Alison entworfen – zwei der prägendsten Architekten der goldenen Ära der Golfplatzarchitektur.

Der Platz folgt konsequent den Prinzipien der klassischen Links-Tradition. 2015 wurde La Mer behutsam modernisiert: Mehrere Abschläge wurden verlängert und vier Löcher des früheren Forêt-Platzes in das Routing integriert. Ziel war es, den Platz spielerisch zu aktualisieren, ohne den historischen Charakter und die architektonische Handschrift zu verändern – was überzeugend gelungen ist.

Platzcharakter und Layout

La Mer bietet eine authentische Links-Erfahrung mit weiten, offenen Spielbahnen, nur vereinzelt gesäumt von Pinien, und klar strategisch positionierten Bunkern. Die Nähe zur Küste prägt den Platz spürbar: Wind, Bodenhärte und offene Flächen bestimmen die Spielstrategie mehr als Länge allein.

Die natürliche Dünenlandschaft ist harmonisch in das Routing eingebunden und verleiht dem Platz eine besondere Weite und Klarheit. Typisch für Colt ist die subtile Verteidigung: Fehler werden selten sofort brutal bestraft, erschweren aber fast immer den nächsten Schlag deutlich.

Klassik mit zeitgemäßer Spielbarkeit

Trotz seines nostalgischen Flairs der 1920er- und 1930er-Jahre wirkt La Mer keineswegs antiquiert. Die Anpassungen der letzten Jahre haben den Platz sportlich relevant gehalten, ohne seine Identität zu verwässern. Das Ergebnis ist ein klassischer Linksplatz, der strategisches Denken belohnt, sauberes Ballstriking fordert und dabei jederzeit fair bleibt – ganz im Sinne der ursprünglichen Entwurfsidee.

Im Vergleich zu den bekannten Linksplätzen auf der anderen Seite des Ärmelkanals muss sich La Mer nicht verstecken. Der Platz vereint klassische britische Golfarchitektur mit den landschaftlichen Besonderheiten der nordfranzösischen Küste.

Fazit

Neben der sportlichen Qualität der Golfplätze überzeugt auch der Ort selbst. Le Touquet-Paris-Plage bietet mit seinen Geschäften, Cafés und Restaurants alles, was man neben dem Golf für einen angenehmen und abwechslungsreichen Aufenthalt benötigt. Die Kombination aus klassischer Golfarchitektur, Küstenlandschaft und urbaner Infrastruktur macht Le Touquet zu einer rundum attraktiven Golfdestination – sowohl für Kurztrips als auch für längere Aufenthalte. Gemeinsam mit den beiden Plätzen in Hardelot gehört das Resort zur Resonance Collection.

2021

Schnappschüsse

​Ansichten Loch für Loch

Golfplätze im gleichem Golfclub

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