Architekten

  • Howard Swan

  • Karl Hoffmann

  • Bernhard von Limburger

  • Frank Pont

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

​Der Kölner Golfclub hat seine Wurzeln bereits im Jahr 1906, als ein Golfverein auf der heute betriebenen Galopp-Rennbahn in Köln-Weidenpesch spielte. Der Verein, der auf dem Gelände des heutigen Marienburger Golfclubs gegründet wurde, datiert auf 1914. Die Entstehung des Golf- und Landclubs Köln – Refrath ist eng mit der Geschichte des ursprünglichen Kölner Golfclubs verbunden, dessen Löcher in Rodenkirchen ab Ostern 1939 für das Reichsautobahnprojekt abgegeben werden mussten.

Dank einer Entschädigungssumme konnte ein Ersatzgrundstück in Refrath erst gepachtet und später erworben werden. Bernhard von Limburger und sein Team begannen bereits 1939 mit den notwendigen Rodungsarbeiten, die 1942 abgeschlossen wurden. Aufgrund des Zweiten Weltkriegs ruhte der Spielbetrieb und weitere Ausbau zunächst, und nach dem Krieg war das Gelände von belgischen Militärs besetzt. Erst 1950 konnte mit der Bearbeitung des Geländes wieder begonnen werden – 1952 waren neun Löcher fertiggestellt, wodurch der Club als Landclub Köln auf eigenem Gelände weitergeführt werden konnte. Einige Mitglieder gründeten in der Folge im aufgegebenen Grundstück in Rodenkirchen in der Folge den Marienburger Golfclub.

Unter erneutem Einsatz von Bernhard von Limburger wurde der Refrather Platz dann auf 18 Löcher erweitert und 1955 als Meisterschaftsplatz eröffnet. Seitdem hat der Platz kontinuierliche Modernisierungen und Verbesserungen erfahren.

Design und Herausforderungen

Die Entwicklung des Platzes lässt sich am Routing ablesen: Die ersten Neun spielen sich als doppelte S-Schlaufe zurück zum Clubhaus, während die zweiten Neun als interessante 8er Schlaufe westlich davon angelegt sind. Alle Bahnen sind im typischen Limburger Design als Waldschneisen konzipiert und fast immer als Doglegs gestaltet.

Im Laufe der Jahre wurden viele Abschläge nach hinten verlängert, Bunker überarbeitet und einige Sichtachsen rekonstruiert, die durch das Wachstum der Bäume notwendig wurden, wie beispielsweise am Eröffnungsloch. Zudem erhöhen kleine Teiche und Wasserläufe, wie an der 13, die Herausforderungen und machen das Spiel interessanter.

Fazit

Der Golf- und Landclub Köln in Refrath präsentiert sich in einem stets ausgezeichneten Pflegezustand, was für einen Waldplatz eine beachtliche Leistung ist. Hier zu spielen ist sportlich herausfordern aber in jedem Falle unterhaltsam.

Damit zählt der Platz und sein Club nicht nur zu den Spitzenanlagen im Kölner Umland, sondern kann sich auch mit den besten Golfplätzen in Deutschland messen. Golfer, die traditionelle Golfplätze mit hoher Spielqualität schätzen, werden hier auf ihre Kosten kommen.

​Der Kölner Golfclub hat seine Wurzeln bereits im Jahr 1906, als ein Golfverein auf der heute betriebenen Galopp-Rennbahn in Köln-Weidenpesch spielte. Der Verein, der auf dem Gelände des heutigen Marienburger Golfclubs gegründet wurde, datiert auf 1914. Die Entstehung des Golf- und Landclubs Köln – Refrath ist eng mit der Geschichte des ursprünglichen Kölner Golfclubs verbunden, dessen Löcher in Rodenkirchen ab Ostern 1939 für das Reichsautobahnprojekt abgegeben werden mussten.

Dank einer Entschädigungssumme konnte ein Ersatzgrundstück in Refrath erst gepachtet und später erworben werden. Bernhard von Limburger und sein Team begannen bereits 1939 mit den notwendigen Rodungsarbeiten, die 1942 abgeschlossen wurden. Aufgrund des Zweiten Weltkriegs ruhte der Spielbetrieb und weitere Ausbau zunächst, und nach dem Krieg war das Gelände von belgischen Militärs besetzt. Erst 1950 konnte mit der Bearbeitung des Geländes wieder begonnen werden – 1952 waren neun Löcher fertiggestellt, wodurch der Club als Landclub Köln auf eigenem Gelände weitergeführt werden konnte. Einige Mitglieder gründeten in der Folge im aufgegebenen Grundstück in Rodenkirchen in der Folge den Marienburger Golfclub.

Unter erneutem Einsatz von Bernhard von Limburger wurde der Refrather Platz dann auf 18 Löcher erweitert und 1955 als Meisterschaftsplatz eröffnet. Seitdem hat der Platz kontinuierliche Modernisierungen und Verbesserungen erfahren.

Design und Herausforderungen

Die Entwicklung des Platzes lässt sich am Routing ablesen: Die ersten Neun spielen sich als doppelte S-Schlaufe zurück zum Clubhaus, während die zweiten Neun als interessante 8er Schlaufe westlich davon angelegt sind. Alle Bahnen sind im typischen Limburger Design als Waldschneisen konzipiert und fast immer als Doglegs gestaltet.

Im Laufe der Jahre wurden viele Abschläge nach hinten verlängert, Bunker überarbeitet und einige Sichtachsen rekonstruiert, die durch das Wachstum der Bäume notwendig wurden, wie beispielsweise am Eröffnungsloch. Zudem erhöhen kleine Teiche und Wasserläufe, wie an der 13, die Herausforderungen und machen das Spiel interessanter.

Fazit

Der Golf- und Landclub Köln in Refrath präsentiert sich in einem stets ausgezeichneten Pflegezustand, was für einen Waldplatz eine beachtliche Leistung ist. Hier zu spielen ist sportlich herausfordern aber in jedem Falle unterhaltsam.

Damit zählt der Platz und sein Club nicht nur zu den Spitzenanlagen im Kölner Umland, sondern kann sich auch mit den besten Golfplätzen in Deutschland messen. Golfer, die traditionelle Golfplätze mit hoher Spielqualität schätzen, werden hier auf ihre Kosten kommen.

2001

Schnappschüsse

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