Anspruch und Entstehung
Gut Lärchenhof ist ein ausgewiesener Tour-Championship-Platz, der dank exzellenter Pflege dennoch auch für Amateure gut spielbar bleibt. Die Idee dazu hatte Dr. Bernd Klasmeyer bereits 1991: Zwischen Köln und Düsseldorf sollte ein Golfplatz entstehen, der internationalen Maßstäben genügt. Für das Design gewann er Jack Nicklaus – und das Ergebnis gilt bis heute als eines der stärksten europäischen Werke des Golden Bear.
Gereift mit Tour-DNA
Der Platz ist über die Jahre hervorragend gereift und war mehrfach Austragungsort hochklassiger European-Tour-Events. Diese Historie ist spürbar, ohne den Club elitär wirken zu lassen. Die Atmosphäre ist freundlich und entspannt, das Clubrestaurant mit seit über 25 Jahren ununterbrochenem Michelin-Stern gehört zu den besten Golfrestaurants Deutschlands.
Vier Plätze in einem Layout
Ein besonderes Merkmal von Gut Lärchenhof ist seine enorme Variabilität. Je nach Abschlag spielt sich der Platz fundamental unterschiedlich. Zwischen Gelb (ca. 6.000 m) und Weiß (ca. 6.400 m) entsteht nicht nur ein Längenunterschied, sondern praktisch ein anderer Golfplatz.
An Bahn 2 muss von Weiß das komplette Wasserhindernis carry überwunden werden, während der Championship-Abschlag nochmals eine volle Teichlänge weiter hinten liegt. An der 17 sehen die Profis vom hintersten Tee zunächst fast nur Wasser – erst ein kontrollierter, geformter Abschlag öffnet die Linie ins Fairway.
Designphilosophie à la Nicklaus
Die Genialität von Jack Nicklaus zeigt sich genau darin: ein Layout, das Profis fordert, aber Amateuren – abhängig vom gewählten Abschlag – ein attraktives, spielbares und stets faires Setup bietet. Hier ist das in idealer Weise gelungen.
Als Men´s Captain (gemeinsam mit Sebastian Willer) sehe ich den Platz regelmäßig – und ja, vielleicht nicht völlig neutral –, aber das Design steht für sich: herausfordernd, dabei fair, mit gut verteidigten Grüns und strategisch gesetzten Bunkern. Die Fairways sind großzügig, doch die Anordnung der Hindernisse verlangt ein durchdachtes Spiel. Je nach Fahnenposition spielt sich der Kurs jedes Mal anders. Scoring ist möglich, aber nur mit sauberem Golf – ganz im Sinne des berühmten Prinzips von Robert Trent Jones: „A difficult par but an easy bogey.“
Tourlob und Trainingsplatz der Profis
Die European Tour und ihre Spieler haben den Platz immer für die außergewöhnliche Qualität seines Designs und die Gestaltung der Grüns gelobt. Kein Wunder, dass zahlreiche deutsche Tourspieler hier regelmäßig trainieren.
- Linde German Masters: 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005;
- Mercedes Benz Int. Open 2007, 2008, 2009;
- BMW Int. Open 2012, 2014, 2016.
Pflege, Renovierung und aktuelle Entwicklung
Über viele Jahre hat das Management konstant für exzellente Platzbedingungen gesorgt. Die jüngste Überarbeitung durch Jack Nicklaus persönlich hat den Charakter des Platzes nochmals geschärft – insbesondere rund um die Grüns, wo Landezonen nun präziser getroffen werden müssen, da zusätzliche Auslaufzonen etabliert wurden.
Wer den Platz zum ersten Mal spielt, fragt sich gelegentlich: „Wo ist eigentlich die Schwierigkeit?“
Spätestens wenn ein leicht verzogener Annäherungsschlag langsam in einen der Teiche zurückrollt oder ein Schlag hinter das Grün führt und ein diffiziler Chip folgt, wird klar, warum Lärchenhof zu den anspruchsvollsten, aber auch besten Anlagen des Landes zählt. Er ist gut spielbar für alle, aber nur wer gutes Golf spielt, kann hier auch das PAR oder besser spielen.
Clubhaus und Ausblick
Die neuen, sehr engagierten Eigentümer haben 2025 auch das Clubhaus auf Spitzenniveau renoviert – inklusive Bistro an der Range und modernem Halfway-House. Diese Rahmenbedingungen sind in Deutschland außergewöhnlich und unterstreichen den hohen Anspruch der gesamten Anlage.
Man darf gespannt sein, wie sich Gut Lärchenhof und insbesondere der Platz in den kommenden Jahren weiterentwickelt.
Anspruch und Entstehung
Gut Lärchenhof ist ein ausgewiesener Tour-Championship-Platz, der dank exzellenter Pflege dennoch auch für Amateure gut spielbar bleibt. Die Idee dazu hatte Dr. Bernd Klasmeyer bereits 1991: Zwischen Köln und Düsseldorf sollte ein Golfplatz entstehen, der internationalen Maßstäben genügt. Für das Design gewann er Jack Nicklaus – und das Ergebnis gilt bis heute als eines der stärksten europäischen Werke des Golden Bear.
Gereift mit Tour-DNA
Der Platz ist über die Jahre hervorragend gereift und war mehrfach Austragungsort hochklassiger European-Tour-Events. Diese Historie ist spürbar, ohne den Club elitär wirken zu lassen. Die Atmosphäre ist freundlich und entspannt, das Clubrestaurant mit seit über 25 Jahren ununterbrochenem Michelin-Stern gehört zu den besten Golfrestaurants Deutschlands.
Vier Plätze in einem Layout
Ein besonderes Merkmal von Gut Lärchenhof ist seine enorme Variabilität. Je nach Abschlag spielt sich der Platz fundamental unterschiedlich. Zwischen Gelb (ca. 6.000 m) und Weiß (ca. 6.400 m) entsteht nicht nur ein Längenunterschied, sondern praktisch ein anderer Golfplatz.
An Bahn 2 muss von Weiß das komplette Wasserhindernis carry überwunden werden, während der Championship-Abschlag nochmals eine volle Teichlänge weiter hinten liegt. An der 17 sehen die Profis vom hintersten Tee zunächst fast nur Wasser – erst ein kontrollierter, geformter Abschlag öffnet die Linie ins Fairway.
Designphilosophie à la Nicklaus
Die Genialität von Jack Nicklaus zeigt sich genau darin: ein Layout, das Profis fordert, aber Amateuren – abhängig vom gewählten Abschlag – ein attraktives, spielbares und stets faires Setup bietet. Hier ist das in idealer Weise gelungen.
Als Men´s Captain (gemeinsam mit Sebastian Willer) sehe ich den Platz regelmäßig – und ja, vielleicht nicht völlig neutral –, aber das Design steht für sich: herausfordernd, dabei fair, mit gut verteidigten Grüns und strategisch gesetzten Bunkern. Die Fairways sind großzügig, doch die Anordnung der Hindernisse verlangt ein durchdachtes Spiel. Je nach Fahnenposition spielt sich der Kurs jedes Mal anders. Scoring ist möglich, aber nur mit sauberem Golf – ganz im Sinne des berühmten Prinzips von Robert Trent Jones: „A difficult par but an easy bogey.“
Tourlob und Trainingsplatz der Profis
Die European Tour und ihre Spieler haben den Platz immer für die außergewöhnliche Qualität seines Designs und die Gestaltung der Grüns gelobt. Kein Wunder, dass zahlreiche deutsche Tourspieler hier regelmäßig trainieren.
- Linde German Masters: 1998, 1999, 2000, 2001, 2002, 2003, 2004, 2005;
- Mercedes Benz Int. Open 2007, 2008, 2009;
- BMW Int. Open 2012, 2014, 2016.
Pflege, Renovierung und aktuelle Entwicklung
Über viele Jahre hat das Management konstant für exzellente Platzbedingungen gesorgt. Die jüngste Überarbeitung durch Jack Nicklaus persönlich hat den Charakter des Platzes nochmals geschärft – insbesondere rund um die Grüns, wo Landezonen nun präziser getroffen werden müssen, da zusätzliche Auslaufzonen etabliert wurden.
Wer den Platz zum ersten Mal spielt, fragt sich gelegentlich: „Wo ist eigentlich die Schwierigkeit?“
Spätestens wenn ein leicht verzogener Annäherungsschlag langsam in einen der Teiche zurückrollt oder ein Schlag hinter das Grün führt und ein diffiziler Chip folgt, wird klar, warum Lärchenhof zu den anspruchsvollsten, aber auch besten Anlagen des Landes zählt. Er ist gut spielbar für alle, aber nur wer gutes Golf spielt, kann hier auch das PAR oder besser spielen.
Clubhaus und Ausblick
Die neuen, sehr engagierten Eigentümer haben 2025 auch das Clubhaus auf Spitzenniveau renoviert – inklusive Bistro an der Range und modernem Halfway-House. Diese Rahmenbedingungen sind in Deutschland außergewöhnlich und unterstreichen den hohen Anspruch der gesamten Anlage.
Man darf gespannt sein, wie sich Gut Lärchenhof und insbesondere der Platz in den kommenden Jahren weiterentwickelt.
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