Architekten
Julien Chantepie
Arnaud Massy
Didier Fruchet
Wer in der Normandie unterwegs ist, sollte Étretat auf keinen Fall auslassen. Der Platz liegt spektakulär auf einem Hochplateau direkt über den berühmten Kreidefelsen – und das ist nicht einfach nur Kulisse, sondern integraler Bestandteil des Spielerlebnisses.
Schon die Anfahrt lässt Vorfreude aufkommen: eine schmale Straße windet sich hinauf zum Clubhaus, das sich modern, funktional und aufgeräumt präsentiert. Auch wenn der Platz locker zu Fuß spielbar ist, stehen Buggies in ausreichender Zahl bereit – wer sich das Auf und Ab sparen will, ist damit gut beraten.
Die ersten neun Löcher ziehen sich über das Plateau, bieten immer wieder freie Blicke auf die Küste und spielen sich durch die Höhenunterschiede spannender, als man auf den ersten Blick denken würde. Klassisch ist der Platz nicht übermäßig mit Bunkern verteidigt – das Routing lebt vielmehr vom Terrain, insbesondere den Höhenlagen der Grüns. Das prägt auch die Spielstrategie: Wer hier nicht sauber in der Distanzkontrolle ist, wird von Run-Offs und harten Kanten bestraft.
Das absolute Signature Hole kommt auf der Back Nine: Loch 10. Abschlag vom Clubhaus bergab in ein Tal – danach spielt man direkt entlang der Felsenküste, das Grün liegt erhöht in Richtung des berühmten „Elefantenrüssels“. Kamera bereithalten!
Auch die zweite Hälfte bleibt spektakulär: Panoramablicke auf die Alabasterküste fast nonstop, dazu der ständige Einfluss des Windes, der hier schnell zur taktischen Hauptrolle wird. Loch 18 bietet mit seinem Dogleg bergab Richtung Clubhaus ein würdiges Finale, eingerahmt von einzelnen Kiefern, die dem Abschluss nochmal Charakter geben.
Fazit: Étretat ist landschaftlich ein echtes Highlight und architektonisch clever ans Terrain angepasst. Kein überdesigntes Kunstwerk, sondern ein Kurs, der mit der Natur spielt und vor allem durch Ausblicke und Höhenmeter in Erinnerung bleibt. Wer ein Faible für Küstenplätze hat – unbedingt spielen.
Wer in der Normandie unterwegs ist, sollte Étretat auf keinen Fall auslassen. Der Platz liegt spektakulär auf einem Hochplateau direkt über den berühmten Kreidefelsen – und das ist nicht einfach nur Kulisse, sondern integraler Bestandteil des Spielerlebnisses.
Schon die Anfahrt lässt Vorfreude aufkommen: eine schmale Straße windet sich hinauf zum Clubhaus, das sich modern, funktional und aufgeräumt präsentiert. Auch wenn der Platz locker zu Fuß spielbar ist, stehen Buggies in ausreichender Zahl bereit – wer sich das Auf und Ab sparen will, ist damit gut beraten.
Die ersten neun Löcher ziehen sich über das Plateau, bieten immer wieder freie Blicke auf die Küste und spielen sich durch die Höhenunterschiede spannender, als man auf den ersten Blick denken würde. Klassisch ist der Platz nicht übermäßig mit Bunkern verteidigt – das Routing lebt vielmehr vom Terrain, insbesondere den Höhenlagen der Grüns. Das prägt auch die Spielstrategie: Wer hier nicht sauber in der Distanzkontrolle ist, wird von Run-Offs und harten Kanten bestraft.
Das absolute Signature Hole kommt auf der Back Nine: Loch 10. Abschlag vom Clubhaus bergab in ein Tal – danach spielt man direkt entlang der Felsenküste, das Grün liegt erhöht in Richtung des berühmten „Elefantenrüssels“. Kamera bereithalten!
Auch die zweite Hälfte bleibt spektakulär: Panoramablicke auf die Alabasterküste fast nonstop, dazu der ständige Einfluss des Windes, der hier schnell zur taktischen Hauptrolle wird. Loch 18 bietet mit seinem Dogleg bergab Richtung Clubhaus ein würdiges Finale, eingerahmt von einzelnen Kiefern, die dem Abschluss nochmal Charakter geben.
Fazit: Étretat ist landschaftlich ein echtes Highlight und architektonisch clever ans Terrain angepasst. Kein überdesigntes Kunstwerk, sondern ein Kurs, der mit der Natur spielt und vor allem durch Ausblicke und Höhenmeter in Erinnerung bleibt. Wer ein Faible für Küstenplätze hat – unbedingt spielen.
2025
MJK














