Architekten

  • Donald Steel

  • Eddie Hackett

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Enniscrone gehört für uns zu den absoluten Favoriten an der irischen Westküste. Ein Platz, der genau das liefert, was man von echtem Linksplatz: große, wilde Dünen, dazu immer wieder Passagen im ruhigeren Inlandbereich – genug Abwechslung, um über 18 Loch dauerhaft Spannung zu erzeugen. Das Routing spielt clever mit der Lage zwischen der offenen Killala Bay im Norden und der geschützten Lagune des Flusses Moy im Südwesten. Ein viel besseres Stück Land kann man für einen Golfplatz nicht finden.

Historische Entwicklung und Architekten

Die Ursprünge reichen zurück bis 1918, damals noch als 9-Loch-Platz. Richtig Fahrt aufgenommen hat Enniscrone aber erst, als Eddie Hackett in den 1970ern auf 18 Löcher erweitert hat. Seine Handschrift ist bis heute klar erkennbar: natürliche Linien, faire Herausforderungen und keine künstliche Dramatik.

Später hat Donald Steel die eher unspektakulären Löcher Richtung Lagune überarbeitet und mit sanften Dünenformen deutlich aufgewertet. Und jüngst hat Martin Ebert dem Platz ein Feintuning verpasst – inklusive einer neuen 18, die endlich das würdige Finish liefert, das man nach den starken Back Nine erwartet.

Routing und Spielverlauf

Bereits die 1, ein Dogleg rechts, kippt den Spieler direkt in die großen Dünen – ohne langes Warmwerden. Die folgenden Löcher entlang der Küstenlinie könnten genauso gut in Ballybunion oder Lahinch stehen: engere Landing Areas trotz breiter Optik, clever platzierte Potbunker, viel Spiel über Konturen. Ab der 6 verlässt man die Dünen und spielt durch den schmalen Korridor zwischen Lagune und Flussmündung – links Wasser, rechts Wasser, und zwischendrin ein Fairway, das bei Wind auch gerne mal diagonal verläuft, je nachdem, wie mutig man die Linie wählt.

Die Schlussphase

Nach einer kleinen Schlaufe durch die Dünen zwischen 11 und 13 geht es zurück ans offene Meer. Die letzten Bahnen laufen hoch entlang der Küstendünen, bevor die neue 18 das Finale setzt – optisch leicht an Royal County Down angelehnt, flankiert von Batterien aus Topfbunkern, die sowohl die Blickführung als auch das Landezonen-Management bestimmen. Ein starkes Schlussloch, das den Platz jetzt deutlich runder wirken lässt.

Umfeld und Infrastruktur

Enniscrone grenzt direkt an den Strand von Scurmore, wodurch sich – untypisch für viele irische Linksplätze an der Westküste– einige Hotels und Restaurants in unmittelbarer Nähe finden. Kein Fehler, denn Nordiren nutzen die Gegend gern für kurze Auszeiten.
Wer nach der Runde gut essen will, sollte rechtzeitig im Waterfront Restaurant reservieren – einer der wenigen Orte, bei denen sich der Blick aufs Meer genauso lohnt wie der Hauptgang.

Fazit

Insgesamt gehört Enniscrone zu unseren Lieblingsplätzen in Irland. Ein Besuch hier lässt sich prima kombinieren mit einem Trip in den Norden über Cruit Island bis zum Rosapenna Resort und Ballyliffin.

Enniscrone gehört für uns zu den absoluten Favoriten an der irischen Westküste. Ein Platz, der genau das liefert, was man von echtem Linksplatz: große, wilde Dünen, dazu immer wieder Passagen im ruhigeren Inlandbereich – genug Abwechslung, um über 18 Loch dauerhaft Spannung zu erzeugen. Das Routing spielt clever mit der Lage zwischen der offenen Killala Bay im Norden und der geschützten Lagune des Flusses Moy im Südwesten. Ein viel besseres Stück Land kann man für einen Golfplatz nicht finden.

Historische Entwicklung und Architekten

Die Ursprünge reichen zurück bis 1918, damals noch als 9-Loch-Platz. Richtig Fahrt aufgenommen hat Enniscrone aber erst, als Eddie Hackett in den 1970ern auf 18 Löcher erweitert hat. Seine Handschrift ist bis heute klar erkennbar: natürliche Linien, faire Herausforderungen und keine künstliche Dramatik.

Später hat Donald Steel die eher unspektakulären Löcher Richtung Lagune überarbeitet und mit sanften Dünenformen deutlich aufgewertet. Und jüngst hat Martin Ebert dem Platz ein Feintuning verpasst – inklusive einer neuen 18, die endlich das würdige Finish liefert, das man nach den starken Back Nine erwartet.

Routing und Spielverlauf

Bereits die 1, ein Dogleg rechts, kippt den Spieler direkt in die großen Dünen – ohne langes Warmwerden. Die folgenden Löcher entlang der Küstenlinie könnten genauso gut in Ballybunion oder Lahinch stehen: engere Landing Areas trotz breiter Optik, clever platzierte Potbunker, viel Spiel über Konturen. Ab der 6 verlässt man die Dünen und spielt durch den schmalen Korridor zwischen Lagune und Flussmündung – links Wasser, rechts Wasser, und zwischendrin ein Fairway, das bei Wind auch gerne mal diagonal verläuft, je nachdem, wie mutig man die Linie wählt.

Die Schlussphase

Nach einer kleinen Schlaufe durch die Dünen zwischen 11 und 13 geht es zurück ans offene Meer. Die letzten Bahnen laufen hoch entlang der Küstendünen, bevor die neue 18 das Finale setzt – optisch leicht an Royal County Down angelehnt, flankiert von Batterien aus Topfbunkern, die sowohl die Blickführung als auch das Landezonen-Management bestimmen. Ein starkes Schlussloch, das den Platz jetzt deutlich runder wirken lässt.

Umfeld und Infrastruktur

Enniscrone grenzt direkt an den Strand von Scurmore, wodurch sich – untypisch für viele irische Linksplätze an der Westküste– einige Hotels und Restaurants in unmittelbarer Nähe finden. Kein Fehler, denn Nordiren nutzen die Gegend gern für kurze Auszeiten.
Wer nach der Runde gut essen will, sollte rechtzeitig im Waterfront Restaurant reservieren – einer der wenigen Orte, bei denen sich der Blick aufs Meer genauso lohnt wie der Hauptgang.

Fazit

Insgesamt gehört Enniscrone zu unseren Lieblingsplätzen in Irland. Ein Besuch hier lässt sich prima kombinieren mit einem Trip in den Norden über Cruit Island bis zum Rosapenna Resort und Ballyliffin.

2025

Schnappschüsse

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