Architekten

  • Howard Swan

  • Christian Althaus

  • Fred W. Hawtree

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Einordnung

Der Championship Course des Düsseldorfer Golf Clubs zählt für uns zu den besten Parklandplätzen im Rheinland. Gespielt wird auf dem Gelände des ehemaligen Ritterguts Rommeljans in einer angenehm hügeligen Landschaft, die den Bahnen viel Abwechslung und Charakter verleiht. Der Platz wirkt sportlich, anspruchsvoll und dennoch stets fair – ein klassischer Clubplatz mit Turnierambitionen.

Architektur

Die ursprüngliche Gestaltung stammt aus den 1960er Jahren von Fred W. Hawtree, dessen Handschrift bis heute klar erkennbar ist: strategisch platzierte Bunker, gut verteidigte Grüns und eine konsequente Nutzung der natürlichen Topografie. Spätere Überarbeitungen wurden behutsam von Howard Swan vorgenommen. Zusätzlich profitiert der Club von der Expertise seines Mitglieds Christian Althaus, Scratchgolfer und ausgebildeter Golfplatzarchitekt, der unter anderem den Golf Club Föhr maßgeblich geprägt hat.

Routing und Spielcharakter

Die ersten Bahnen beginnen bewusst zurückhaltend und geben Gelegenheit, sich auf den Platz einzustellen. Ab Loch 5 wird das Gelände spürbar hügeliger und architektonisch deutlich anspruchsvoller. Das Par 3 der 6 sticht besonders hervor: Die Grünverteidigung erinnert mit ihren rundumlaufenden Bunkern an einen Schildkrötenpanzer – ein klassisches Motiv aus dem goldenen Zeitalter der Golfarchitektur.

Nach dem Anstieg zurück zum Ausgangsplateau gewinnen die zweiten Neun nochmals an Vielfalt. Loch 14 verlangt einen Abschlag über eine Hecke, hinter der sich eine Zufahrtsstraße verbirgt, hin zu einem hochgelegenen Grün auf einer stark hängenden Dogleg-Bahn. Kurz darauf folgt das Signature Hole: Ein Par 3 von erhöhtem Tee in ein Tal, frontal durch Wasser und seitlich durch Wald verteidigt.

Auch die folgenden Löcher bleiben anspruchsvoll: enge Landezonen mit Wasser auf der einen und Hanglagen auf der anderen Seite, ein schmales, trickreiches Par 3 und schließlich ein geradliniger, langer Anstieg durch eine Baumschneise zum erhöhten Schlussgrün vor dem Clubhaus.

Spielstrategie

Der Platz ist weniger lang als vielmehr taktisch fordernd. Spieler, die breite Fairways gewohnt sind, müssen hier umdenken. Besonders Longhitter stehen vor der Aufgabe, ihre Länge gezielt einzusetzen. Ohne klaren Gameplan wird es schwierig – genau darin liegt aber der Reiz dieses Designs.

Fazit

Der Düsseldorfer Golf Club bietet klassisches Parkland-Golf mit viel Abwechslung, strategischer Tiefe und sportlichem Anspruch. Die Atmosphäre im Club ist gastfreundlich und zugleich leistungsorientiert. Dass hier regelmäßig hochklassiger Turniersport stattfindet – zuletzt 2025 mit den German International Ladies’ and Men’s Championships – unterstreicht den Stellenwert der Anlage. Ein Platz, der sowohl ambitionierte Golfer als auch Liebhaber klassischer Architektur überzeugt.

Einordnung

Der Championship Course des Düsseldorfer Golf Clubs zählt für uns zu den besten Parklandplätzen im Rheinland. Gespielt wird auf dem Gelände des ehemaligen Ritterguts Rommeljans in einer angenehm hügeligen Landschaft, die den Bahnen viel Abwechslung und Charakter verleiht. Der Platz wirkt sportlich, anspruchsvoll und dennoch stets fair – ein klassischer Clubplatz mit Turnierambitionen.

Architektur

Die ursprüngliche Gestaltung stammt aus den 1960er Jahren von Fred W. Hawtree, dessen Handschrift bis heute klar erkennbar ist: strategisch platzierte Bunker, gut verteidigte Grüns und eine konsequente Nutzung der natürlichen Topografie. Spätere Überarbeitungen wurden behutsam von Howard Swan vorgenommen. Zusätzlich profitiert der Club von der Expertise seines Mitglieds Christian Althaus, Scratchgolfer und ausgebildeter Golfplatzarchitekt, der unter anderem den Golf Club Föhr maßgeblich geprägt hat.

Routing und Spielcharakter

Die ersten Bahnen beginnen bewusst zurückhaltend und geben Gelegenheit, sich auf den Platz einzustellen. Ab Loch 5 wird das Gelände spürbar hügeliger und architektonisch deutlich anspruchsvoller. Das Par 3 der 6 sticht besonders hervor: Die Grünverteidigung erinnert mit ihren rundumlaufenden Bunkern an einen Schildkrötenpanzer – ein klassisches Motiv aus dem goldenen Zeitalter der Golfarchitektur.

Nach dem Anstieg zurück zum Ausgangsplateau gewinnen die zweiten Neun nochmals an Vielfalt. Loch 14 verlangt einen Abschlag über eine Hecke, hinter der sich eine Zufahrtsstraße verbirgt, hin zu einem hochgelegenen Grün auf einer stark hängenden Dogleg-Bahn. Kurz darauf folgt das Signature Hole: Ein Par 3 von erhöhtem Tee in ein Tal, frontal durch Wasser und seitlich durch Wald verteidigt.

Auch die folgenden Löcher bleiben anspruchsvoll: enge Landezonen mit Wasser auf der einen und Hanglagen auf der anderen Seite, ein schmales, trickreiches Par 3 und schließlich ein geradliniger, langer Anstieg durch eine Baumschneise zum erhöhten Schlussgrün vor dem Clubhaus.

Spielstrategie

Der Platz ist weniger lang als vielmehr taktisch fordernd. Spieler, die breite Fairways gewohnt sind, müssen hier umdenken. Besonders Longhitter stehen vor der Aufgabe, ihre Länge gezielt einzusetzen. Ohne klaren Gameplan wird es schwierig – genau darin liegt aber der Reiz dieses Designs.

Fazit

Der Düsseldorfer Golf Club bietet klassisches Parkland-Golf mit viel Abwechslung, strategischer Tiefe und sportlichem Anspruch. Die Atmosphäre im Club ist gastfreundlich und zugleich leistungsorientiert. Dass hier regelmäßig hochklassiger Turniersport stattfindet – zuletzt 2025 mit den German International Ladies’ and Men’s Championships – unterstreicht den Stellenwert der Anlage. Ein Platz, der sowohl ambitionierte Golfer als auch Liebhaber klassischer Architektur überzeugt.

2009

Schnappschüsse

​Ansichten Loch für Loch

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