Architekten

  • Martin Hawtree

  • Clive Clark

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Wir waren auf beiden Plätzen des Château de la Tournette oft zu Gast – zuletzt mit unserer Herrengolftruppe in 2024. Daher berichten wir nun etwas ausführlicher. Der Platzname weist auf Martin Hawtree als berühmten englischer Designer hin.

Architektur und Routing

Die Drivelandezonen sind großzügig und fair gestaltet, sodass auch weniger präzise Schläge nicht sofort bestraft werden. Dennoch verlangt die taktische Positionierung des zweiten Schlags ins Grün einiges an Überlegung. Denn der Schlag ins Grün ist die wahre Herausforderung: Diese sind durchweg perfekt verteidigt und oft in das hügelige Gelände eingebettet. Leicht bergauf oder bergab platziert, erfordern sie eine präzise Anpassung der Schlaglänge. Ein Tipp: Bergauf sollte man den doppelten geschätzten Höhenunterschied zur Entfernung hinzurechnen.

Ein erstes Highlight bietet das PAR-3-Loch 4, bei dem das Grün über ein Wasserhindernis angespielt werden muss. Ab Loch 6 nimmt die Dramatik dann richtig Fahrt auf. Hier grenzt die linke Grünseite erneut an einen See, und schon während man Loch 6 spielt, eröffnet sich der Blick auf die spektakuläre Szenerie von Loch 7. Der Herrenabschlag thront erhöht, während der Damenabschlag als schmale Landzunge weit unten im See liegt. Dieser Ausblick weckt Vorfreude und setzt die strategische Planung für den nächsten Drive bereits in Gang.

Loch 7 selbst ist ein Juwel: Der Drive führt über das Wasser auf ein ansteigendes Fairway mit leichtem Dogleg nach rechts. Eine gute Platzierung ist entscheidend, um das Grün trotz der umliegenden Bunkerbatterien gezielt anspielen zu können. Auch das PAR-3-Loch 10 bleibt in Erinnerung: Das Grün versteckt sich hinter Bäumen und einem Wasserhindernis, was die Annäherung besonders anspruchsvoll macht. Insgesamt stechen die PAR-3-Löcher des Platzes durch ihre Raffinesse und Schönheit heraus.

Das Finale

Die Schlusslöcher 17 und 18 sorgen für ein grandioses Finale. Loch 17 verlangt einen präzisen Drive auf ein schmales, schräg geneigtes Fairway, um einen großen Baum beim Schlag ins Grün zu umgehen. Loch 18 ist ein Meisterwerk der Platzarchitektur: Vom Abschlag geht es bergab in ein Tal mit hängendem Fairway, bevor das erhöhte Grün mit dem Château im Hintergrund anvisiert wird. Diese Dramaturgie sorgt dafür, dass Matchplay-Partien häufig erst hier entschieden werden.

Fazit

Die Beschreibung auf der Club-Homepage bringt es auch aus unserer Sicht auf den Punkt: „Ein traditioneller Platz mit modernem Design“. Als Ergänzung wird noch der ebenfalls empfehlenswerte American Course angeboten, so dass sich ein Besuch doppelt lohnt.

Das stilvolle Château ermöglicht mit seinem Restaurant und insbesondere der Terrasse einen wundervollen Ausklang eines Golftages.

Wir waren auf beiden Plätzen des Château de la Tournette oft zu Gast – zuletzt mit unserer Herrengolftruppe in 2024. Daher berichten wir nun etwas ausführlicher. Der Platzname weist auf Martin Hawtree als berühmten englischer Designer hin.

Architektur und Routing

Die Drivelandezonen sind großzügig und fair gestaltet, sodass auch weniger präzise Schläge nicht sofort bestraft werden. Dennoch verlangt die taktische Positionierung des zweiten Schlags ins Grün einiges an Überlegung. Denn der Schlag ins Grün ist die wahre Herausforderung: Diese sind durchweg perfekt verteidigt und oft in das hügelige Gelände eingebettet. Leicht bergauf oder bergab platziert, erfordern sie eine präzise Anpassung der Schlaglänge. Ein Tipp: Bergauf sollte man den doppelten geschätzten Höhenunterschied zur Entfernung hinzurechnen.

Ein erstes Highlight bietet das PAR-3-Loch 4, bei dem das Grün über ein Wasserhindernis angespielt werden muss. Ab Loch 6 nimmt die Dramatik dann richtig Fahrt auf. Hier grenzt die linke Grünseite erneut an einen See, und schon während man Loch 6 spielt, eröffnet sich der Blick auf die spektakuläre Szenerie von Loch 7. Der Herrenabschlag thront erhöht, während der Damenabschlag als schmale Landzunge weit unten im See liegt. Dieser Ausblick weckt Vorfreude und setzt die strategische Planung für den nächsten Drive bereits in Gang.

Loch 7 selbst ist ein Juwel: Der Drive führt über das Wasser auf ein ansteigendes Fairway mit leichtem Dogleg nach rechts. Eine gute Platzierung ist entscheidend, um das Grün trotz der umliegenden Bunkerbatterien gezielt anspielen zu können. Auch das PAR-3-Loch 10 bleibt in Erinnerung: Das Grün versteckt sich hinter Bäumen und einem Wasserhindernis, was die Annäherung besonders anspruchsvoll macht. Insgesamt stechen die PAR-3-Löcher des Platzes durch ihre Raffinesse und Schönheit heraus.

Das Finale

Die Schlusslöcher 17 und 18 sorgen für ein grandioses Finale. Loch 17 verlangt einen präzisen Drive auf ein schmales, schräg geneigtes Fairway, um einen großen Baum beim Schlag ins Grün zu umgehen. Loch 18 ist ein Meisterwerk der Platzarchitektur: Vom Abschlag geht es bergab in ein Tal mit hängendem Fairway, bevor das erhöhte Grün mit dem Château im Hintergrund anvisiert wird. Diese Dramaturgie sorgt dafür, dass Matchplay-Partien häufig erst hier entschieden werden.

Fazit

Die Beschreibung auf der Club-Homepage bringt es auch aus unserer Sicht auf den Punkt: „Ein traditioneller Platz mit modernem Design“. Als Ergänzung wird noch der ebenfalls empfehlenswerte American Course angeboten, so dass sich ein Besuch doppelt lohnt.

Das stilvolle Château ermöglicht mit seinem Restaurant und insbesondere der Terrasse einen wundervollen Ausklang eines Golftages.

2022

Schnappschüsse

​Ansichten Loch für Loch

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Weitere Golfplätze in Belgien, Kontinental-Europa, Wallonie

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