Architekten

  • J. H. Taylor

  • Fred G. Hawtree

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Der Gamla Course im Båstad Golf Club liegt in einer sanft hügeligen Landschaft an der schwedischen Südwestküste und vermittelt das Gefühl einer Zeitreise in die goldenen Jahre der Golfplatzarchitektur. Die Ursprünge des Platzes reichen in die 1930er Jahre zurück. In den vergangenen Jahren wurde das Routing behutsam aktualisiert, ohne den architektonischen Charakter der historischen Bahnen zu verändern. Die ursprünglichen Spielbahnen blieben weitgehend unangetastet und bewahren so den authentischen Geist der Anlage.

Die Windmühle als architektonisches Wahrzeichen

Das prägende Symbol des Platzes ist die markante Bockwindmühle, die gleich drei Grüns überragt und dem Gamla Course seine unverwechselbare Identität verleiht. Sie erinnert unweigerlich an das ikonische Bild der Holländerwindmühle auf dem National Golf Links of America in Southampton. Anders als dort ist die Mühle in Båstad jedoch kein exklusives Privatdetail, sondern öffentlich zugänglich und fest in das Layout integriert. Heute rahmt sie die Spielbahnen 12, 15 und 18 eindrucksvoll ein.

Public Golf als architektonische Haltung

Der ursprüngliche Entwurf des Gamla Course stammt aus dem Jahr 1930 und wurde von Fred G. Hawtree entwickelt, der gemeinsam mit J. H. Taylor das renommierte Architekturbüro Hawtree & Taylor führte, zwei der einflussreichsten britischen Golfarchitekten ihrer Zeit. Beide waren überzeugte Verfechter des öffentlichen Golfsports und gründeten 1927 die National Association of Public Courses. Diese Philosophie spiegelt sich bis heute im Selbstverständnis des Båstad Golf Club wider.

Ein historischer Platzplan von Hawtree und Taylor ist im Clubhaus einsehbar. Interessant dabei: Die heutige Bahn 1 war ursprünglich als Bahn 3 vorgesehen – ein Hinweis auf die behutsamen Anpassungen, die das Routing im Laufe der Jahrzehnte erfahren hat.Klassisches Design in bewegter Landschaft

Die leicht hügelige Topografie verleiht dem Spiel zusätzliche Tiefe und unterstreicht den landschaftlichen Reiz der Anlage. Der Gamla Course verbindet klassische Gestaltungselemente der 1930er Jahre mit moderner Pflege und Anpassung. Das Ergebnis ist ein Golfplatz, der weniger durch spektakuläre Effekte als durch zeitlose Architektur, Proportionen und Spielfluss überzeugt.

Mehr als nur Ranglisten-Golf

Der Gamla Course wirft auch eine grundsätzliche Frage auf: Sollte sich die Wahrnehmung großer Golfplätze ausschließlich an exklusiven, schwer zugänglichen Anlagen und teuren Plätzen orientieren? Båstad zeigt eindrucksvoll, dass historische Golfarchitektur auch auf öffentlich zugänglichen Plätzen ihre volle Faszination entfalten kann – unabhängig von medialem Hype oder Ranglistenplatzierungen.

Ergänzungen in der Region

Zum Resort gehört neben dem Gamla Course auch der Nya Course, entworfen von Tommy Nordström, der einen bewussten Kontrast zum historischen Platz bietet. In unmittelbarer Nähe empfiehlt sich zudem ein Besuch des Torekov Links. Nach der Runde lohnt ein Abstecher in das nahegelegene Fischerdorf Mölle, das mit seiner romantischen Atmosphäre und hervorragender Küche den Golftag stimmungsvoll abrundet.

Der Gamla Course im Båstad Golf Club liegt in einer sanft hügeligen Landschaft an der schwedischen Südwestküste und vermittelt das Gefühl einer Zeitreise in die goldenen Jahre der Golfplatzarchitektur. Die Ursprünge des Platzes reichen in die 1930er Jahre zurück. In den vergangenen Jahren wurde das Routing behutsam aktualisiert, ohne den architektonischen Charakter der historischen Bahnen zu verändern. Die ursprünglichen Spielbahnen blieben weitgehend unangetastet und bewahren so den authentischen Geist der Anlage.

Die Windmühle als architektonisches Wahrzeichen

Das prägende Symbol des Platzes ist die markante Bockwindmühle, die gleich drei Grüns überragt und dem Gamla Course seine unverwechselbare Identität verleiht. Sie erinnert unweigerlich an das ikonische Bild der Holländerwindmühle auf dem National Golf Links of America in Southampton. Anders als dort ist die Mühle in Båstad jedoch kein exklusives Privatdetail, sondern öffentlich zugänglich und fest in das Layout integriert. Heute rahmt sie die Spielbahnen 12, 15 und 18 eindrucksvoll ein.

Public Golf als architektonische Haltung

Der ursprüngliche Entwurf des Gamla Course stammt aus dem Jahr 1930 und wurde von Fred G. Hawtree entwickelt, der gemeinsam mit J. H. Taylor das renommierte Architekturbüro Hawtree & Taylor führte, zwei der einflussreichsten britischen Golfarchitekten ihrer Zeit. Beide waren überzeugte Verfechter des öffentlichen Golfsports und gründeten 1927 die National Association of Public Courses. Diese Philosophie spiegelt sich bis heute im Selbstverständnis des Båstad Golf Club wider.

Ein historischer Platzplan von Hawtree und Taylor ist im Clubhaus einsehbar. Interessant dabei: Die heutige Bahn 1 war ursprünglich als Bahn 3 vorgesehen – ein Hinweis auf die behutsamen Anpassungen, die das Routing im Laufe der Jahrzehnte erfahren hat.Klassisches Design in bewegter Landschaft

Die leicht hügelige Topografie verleiht dem Spiel zusätzliche Tiefe und unterstreicht den landschaftlichen Reiz der Anlage. Der Gamla Course verbindet klassische Gestaltungselemente der 1930er Jahre mit moderner Pflege und Anpassung. Das Ergebnis ist ein Golfplatz, der weniger durch spektakuläre Effekte als durch zeitlose Architektur, Proportionen und Spielfluss überzeugt.

Mehr als nur Ranglisten-Golf

Der Gamla Course wirft auch eine grundsätzliche Frage auf: Sollte sich die Wahrnehmung großer Golfplätze ausschließlich an exklusiven, schwer zugänglichen Anlagen und teuren Plätzen orientieren? Båstad zeigt eindrucksvoll, dass historische Golfarchitektur auch auf öffentlich zugänglichen Plätzen ihre volle Faszination entfalten kann – unabhängig von medialem Hype oder Ranglistenplatzierungen.

Ergänzungen in der Region

Zum Resort gehört neben dem Gamla Course auch der Nya Course, entworfen von Tommy Nordström, der einen bewussten Kontrast zum historischen Platz bietet. In unmittelbarer Nähe empfiehlt sich zudem ein Besuch des Torekov Links. Nach der Runde lohnt ein Abstecher in das nahegelegene Fischerdorf Mölle, das mit seiner romantischen Atmosphäre und hervorragender Küche den Golftag stimmungsvoll abrundet.

2024

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