Architekten

  • Ture Bruce

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Das Barsebäck Resort liegt nur eine halbe Autostunde nördlich von Malmö, wodurch das Resort-Hotel eine interessante Alternative zu Unterkünften in der Stadt darstellt. Der Ocean Course ist der anspruchsvollste Platz der Anlage und bietet eine gelungene Kombination aus Parklandlöchern, die von Pinien gesäumt sind, und vier Löchern, die direkt an der Öresund-Küste liegen.

Design und Spielverlauf

Der Platz spielt sich angenehm, und man beginnt mit den Pinien-Parkland-Löchern, die oft als Doglegs gestaltet sind. Fairway-Bunker und Grünbunker sind sparsam eingesetzt, was dem Platz eine eher minimalistische Note verleiht. Leichte Höhenunterschiede erzeugen zusätzliche Herausforderungen und tragen zur Spielspannung bei, da man spürt, dass man der Küste immer näher kommt.

Auf der 8. Bahn präsentiert sich dann das tiefergelegene PAR 3 senkrecht zum Meer und bietet eine fantastische Aussicht auf den Öresund. Die nächsten drei Löcher verlaufen direkt am Strand parallel zur Küste. Leider spielt nur der Wind hier eine wesentliche Rolle. Die Fairways sind relativ flach, und die Bunkerverteidigung der Grüns ist spartanisch – fast lieblos gestaltet. Loch 9 weist ein schmales Fairway direkt am Strand auf, Loch 10 ist eher minimalistisch gestaltet und zumindest mit Loch 11 spielt man eine gut gestaltete Golfbahn, bei der die Drivelandezone mit Fairway-Bunkern strukturiert wird. Die wesentliche Herausforderung der Küstenbahnen stellt aber der Wind dar.

Ab der 12. Bahn geht es dann wieder bergauf im Parklandstil zurück zum Clubhaus, was einen sanften Übergang von den Küstenelementen zu den bewaldeten Bahnen darstellt. Ab Loch 13 sind dann die Grüns aufwendiger mit Bunkern und Vorbunkern verteidigt, so dass eine gewisse Spannung für das Finale bis zu 18 entsteht.

Fazit

Der Ocean Course bietet dank seiner perfekten Lage eine entspannte Urlaubsrunde mit überschaubaren Herausforderungen und herrlicher Aussicht auf den Öresund. Praktisch ist auch die Übernachtungsmöglichkeit direkt am Platz sowie der Zugang zum Pine Course, einem weiteren 18-Loch-Platz.

Die Qualität des Platzdesigns kann jedoch nicht mit den Spitzenplätzen in Falsterbo Kristianstad  oder Vasatorp mithalten, obwohl hier mehrmals die Scandinavian Open der European Tour zu Gast waren. Es wäre wünschenswert, mehr aus dem wunderbaren Grundstück zu machen, statt sich nur auf das Marketing zu konzentrieren.

Das Barsebäck Resort liegt nur eine halbe Autostunde nördlich von Malmö, wodurch das Resort-Hotel eine interessante Alternative zu Unterkünften in der Stadt darstellt. Der Ocean Course ist der anspruchsvollste Platz der Anlage und bietet eine gelungene Kombination aus Parklandlöchern, die von Pinien gesäumt sind, und vier Löchern, die direkt an der Öresund-Küste liegen.

Design und Spielverlauf

Der Platz spielt sich angenehm, und man beginnt mit den Pinien-Parkland-Löchern, die oft als Doglegs gestaltet sind. Fairway-Bunker und Grünbunker sind sparsam eingesetzt, was dem Platz eine eher minimalistische Note verleiht. Leichte Höhenunterschiede erzeugen zusätzliche Herausforderungen und tragen zur Spielspannung bei, da man spürt, dass man der Küste immer näher kommt.

Auf der 8. Bahn präsentiert sich dann das tiefergelegene PAR 3 senkrecht zum Meer und bietet eine fantastische Aussicht auf den Öresund. Die nächsten drei Löcher verlaufen direkt am Strand parallel zur Küste. Leider spielt nur der Wind hier eine wesentliche Rolle. Die Fairways sind relativ flach, und die Bunkerverteidigung der Grüns ist spartanisch – fast lieblos gestaltet. Loch 9 weist ein schmales Fairway direkt am Strand auf, Loch 10 ist eher minimalistisch gestaltet und zumindest mit Loch 11 spielt man eine gut gestaltete Golfbahn, bei der die Drivelandezone mit Fairway-Bunkern strukturiert wird. Die wesentliche Herausforderung der Küstenbahnen stellt aber der Wind dar.

Ab der 12. Bahn geht es dann wieder bergauf im Parklandstil zurück zum Clubhaus, was einen sanften Übergang von den Küstenelementen zu den bewaldeten Bahnen darstellt. Ab Loch 13 sind dann die Grüns aufwendiger mit Bunkern und Vorbunkern verteidigt, so dass eine gewisse Spannung für das Finale bis zu 18 entsteht.

Fazit

Der Ocean Course bietet dank seiner perfekten Lage eine entspannte Urlaubsrunde mit überschaubaren Herausforderungen und herrlicher Aussicht auf den Öresund. Praktisch ist auch die Übernachtungsmöglichkeit direkt am Platz sowie der Zugang zum Pine Course, einem weiteren 18-Loch-Platz.

Die Qualität des Platzdesigns kann jedoch nicht mit den Spitzenplätzen in Falsterbo Kristianstad  oder Vasatorp mithalten, obwohl hier mehrmals die Scandinavian Open der European Tour zu Gast waren. Es wäre wünschenswert, mehr aus dem wunderbaren Grundstück zu machen, statt sich nur auf das Marketing zu konzentrieren.

2024

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