Das Resort
Das Golf Resort Bad Griesbach nimmt in der deutschen Golflandschaft eine positive Sonderrolle ein. Ein großes Trainings-Golfodrom mit großflächigen Puttinggrün, mehrere Par-3-Anlagen mit abgestufter Schwierigkeit sowie fünf vollwertige 18-Loch-Plätze ergeben eine Infrastruktur, die konsequent auf Training, Entwicklung und Spaß ausgelegt ist – und das zu vergleichsweise fairen Konditionen. Der Platz Brunnwies fügt sich als sportlich anspruchsvoller Platz schlüssig in dieses Gesamtkonzept ein.
Topografie als prägendes Element
Brunnwies ist ein ausgeprägter Höhenplatz. Die teils erheblichen Steigungen prägen den Charakter der Runde deutlich. Das Routing nutzt die vorhandene Topografie konsequent, bleibt dabei aber logisch und gut lesbar. Der Platz wird seinem Ruf als „Bergziegen-Kurs“ gerecht, verlangt Kondition, ohne spielerisch unfair zu werden.
Bunkerarchitektur und Grünverteidigung
Besonders auffällig ist das Bunkering. Aus der Distanz erscheinen viele Grüns lediglich punktuell verteidigt, erst aus der Nähe wird deutlich, dass häufig komplette Bunkerbatterien ins Spiel gebracht werden. Bahn 15 ist hierfür ein gutes Beispiel. Diese visuelle Zurückhaltung aus der Entfernung kombiniert mit klarer Strafe im Zielbereich erzeugt strategische Spannung, ohne optisch zu überfrachten.
Bergab ist nicht gleich leicht
Auch die bergab führenden Bahnen sind keineswegs Selbstläufer. Landezonen werden häufig seitlich begrenzt – auf der einen Seite Wasser, auf der anderen Bunker. Länge allein reicht hier nicht aus; Platzierung und Winkel bleiben entscheidend. Das Design vermeidet die Falle, Höhenunterschiede lediglich als spektakulären Effekt zu nutzen.
Gehen, sehen, spielen oder bequem mit Cart
Trotz der Höhenmeter ist Brunnwies für sportliche Golfer zumindest mit Elektrotrolley auch zu Fuß zu bewältigen. Die Wegeführung zwischen den Bahnen ist sinnvoll gelöst, Cart-Nutzung ist sicher deutlich bequemer, erscheint jedoch nicht zwingend notwendig. Wer zu Fuß spielt, erlebt einen Platz, der wenig verbaut wirkt und die Hügellandschaft des Rottals offen präsentiert. Besonders die höchsten Punkte bieten weite Ausblicke und verbinden landschaftliche Offenheit mit klar definierten strategischen Anforderungen.
Architektur mit Lernkurve
Auf den ersten Runden kann der Eindruck entstehen, dass Uphill-Bahnen den Platz dominieren. Mit zunehmender Spielhäufigkeit tritt jedoch stärker hervor, wie durchdacht Kurt Rossknecht und Bernhard Langer das Routing angelegt haben. Brunnwies ist kein reiner Krafttest, sondern verlangt sauberes Ballstriking, präzise Längenwahl und einen klaren Spielplan.
Fazit
Brunnwies ist ein Golfplatz, dessen Spielcharakter maßgeblich durch erhebliche Höhenunterschiede geprägt wird. Diese sind gestalterisch konsequent genutzt, erhöhen die spielerische Vielfalt, verlangen körperlich jedoch spürbaren Einsatz. Die Architektur bindet die Topografie funktional in Routing, Landezonen und Grünpositionen ein, ohne sie künstlich zu überzeichnen. Für uns ist Brunnwies der beste Platz des Resorts.
Das Resort
Das Golf Resort Bad Griesbach nimmt in der deutschen Golflandschaft eine positive Sonderrolle ein. Ein großes Trainings-Golfodrom mit großflächigen Puttinggrün, mehrere Par-3-Anlagen mit abgestufter Schwierigkeit sowie fünf vollwertige 18-Loch-Plätze ergeben eine Infrastruktur, die konsequent auf Training, Entwicklung und Spaß ausgelegt ist – und das zu vergleichsweise fairen Konditionen. Der Platz Brunnwies fügt sich als sportlich anspruchsvoller Platz schlüssig in dieses Gesamtkonzept ein.
Topografie als prägendes Element
Brunnwies ist ein ausgeprägter Höhenplatz. Die teils erheblichen Steigungen prägen den Charakter der Runde deutlich. Das Routing nutzt die vorhandene Topografie konsequent, bleibt dabei aber logisch und gut lesbar. Der Platz wird seinem Ruf als „Bergziegen-Kurs“ gerecht, verlangt Kondition, ohne spielerisch unfair zu werden.
Bunkerarchitektur und Grünverteidigung
Besonders auffällig ist das Bunkering. Aus der Distanz erscheinen viele Grüns lediglich punktuell verteidigt, erst aus der Nähe wird deutlich, dass häufig komplette Bunkerbatterien ins Spiel gebracht werden. Bahn 15 ist hierfür ein gutes Beispiel. Diese visuelle Zurückhaltung aus der Entfernung kombiniert mit klarer Strafe im Zielbereich erzeugt strategische Spannung, ohne optisch zu überfrachten.
Bergab ist nicht gleich leicht
Auch die bergab führenden Bahnen sind keineswegs Selbstläufer. Landezonen werden häufig seitlich begrenzt – auf der einen Seite Wasser, auf der anderen Bunker. Länge allein reicht hier nicht aus; Platzierung und Winkel bleiben entscheidend. Das Design vermeidet die Falle, Höhenunterschiede lediglich als spektakulären Effekt zu nutzen.
Gehen, sehen, spielen oder bequem mit Cart
Trotz der Höhenmeter ist Brunnwies für sportliche Golfer zumindest mit Elektrotrolley auch zu Fuß zu bewältigen. Die Wegeführung zwischen den Bahnen ist sinnvoll gelöst, Cart-Nutzung ist sicher deutlich bequemer, erscheint jedoch nicht zwingend notwendig. Wer zu Fuß spielt, erlebt einen Platz, der wenig verbaut wirkt und die Hügellandschaft des Rottals offen präsentiert. Besonders die höchsten Punkte bieten weite Ausblicke und verbinden landschaftliche Offenheit mit klar definierten strategischen Anforderungen.
Architektur mit Lernkurve
Auf den ersten Runden kann der Eindruck entstehen, dass Uphill-Bahnen den Platz dominieren. Mit zunehmender Spielhäufigkeit tritt jedoch stärker hervor, wie durchdacht Kurt Rossknecht und Bernhard Langer das Routing angelegt haben. Brunnwies ist kein reiner Krafttest, sondern verlangt sauberes Ballstriking, präzise Längenwahl und einen klaren Spielplan.
Fazit
Brunnwies ist ein Golfplatz, dessen Spielcharakter maßgeblich durch erhebliche Höhenunterschiede geprägt wird. Diese sind gestalterisch konsequent genutzt, erhöhen die spielerische Vielfalt, verlangen körperlich jedoch spürbaren Einsatz. Die Architektur bindet die Topografie funktional in Routing, Landezonen und Grünpositionen ein, ohne sie künstlich zu überzeichnen. Für uns ist Brunnwies der beste Platz des Resorts.
2005
































