Architekten

  • Keith Preston

Unsere Bewertung

Platzdesign

Landschaft

Lage und Einordnung

Die Umgebung von Prag ist als Golfregion noch immer unterschätzt. Dabei lassen sich innerhalb von weniger als 30 Minuten Fahrzeit von der Altstadt mindestens vier Plätze auf internationalem Top-Niveau spielen. Als bester Platz westlich von Prag gilt ohne Zweifel das Albatross Resort. Vielen Golfern ist die Anlage aus TV-Übertragungen der DP World Tour bekannt – völlig zu Recht.

Architektur und Design

Keith Preston, der mehrere Plätze in Österreich und Tschechien entworfen hat, ist mit dem Albatross Course sein bislang stärkstes Werk gelungen. 2011 wurde der Platz von Jonathan Davison gezielt weiterentwickelt: Die Bunker wurden neu strukturiert, präziser platziert und einige Wasserhindernisse ergänzt. Das Ergebnis ist ein strategisch klarer, moderner Championship-Kurs, der an Spannung gewonnen hat, ohne an Fairness einzubüßen.

Platzcharakter und Spielverlauf

Schon vom Balkon des Clubhauses entsteht Vorfreude auf das klassische Finish der Runde: Das 18. Grün ist stark verteidigt und nur nach einem Schlag über Wasser erreichbar. Und tatsächlich hält der Platz auf der Runde, was er optisch verspricht.

Bereits die 1, ein Par 5, setzt den Ton: Die Landezonen sind nicht übermäßig breit, aber fair. Directional Bunker definieren das leichte Dogleg klar. Longhitter stehen früh vor der Entscheidung, ob sie ein von einem schrägen Wasserlauf geschütztes Grün attackieren wollen, während Durchschnittsspieler ihre Ablage für den dritten Schlag sauber planen müssen.

Wasser als strategisches Element

Wasserhindernisse begleiten die Runde regelmäßig, ohne dominant oder störend zu wirken. Am Par 3 der 7, an der 9 sowie vor allem auf den Schlussbahnen 15, 16 und 18 kommt Wasser ins Spiel – auf der 17 als Creek, auf der 18 als klassische Grünverteidigung. Diese Elemente sorgen für zusätzliche Spannung und verlangen präzise Schläge, ohne den Spielfluss zu bremsen.

Abwechslung und Turniertauglichkeit

Auch abseits der Wasserlöcher überzeugt der Platz durch eine harmonische Einbindung in das leicht wellige Gelände. Die Bahnen sind abwechslungsreich gestaltet, strategisch klar lesbar und bleiben dabei stets fair. Langeweile kommt hier nicht auf – ein wesentlicher Grund, warum der Platz regelmäßig Austragungsort von European-Tour-Events war und ist.

Das moderne geschmackvoll gestaltete Clubhaus mit Restaurant bietet alles, was man für einen Rundenausklang benötigt.

Fazit

Wer Golf rund um Prag plant, wird zwangsläufig auch den PGA National Course von Kyle Phillips in Betracht ziehen. Der Albatross Course bietet jedoch ein nahezu gleichwertiges Golferlebnis – mit einem etwas anderen Designansatz. Für uns ist klar: Beim nächsten Prag-Besuch steht auch der Albatross wieder ganz oben auf der Liste.

Lage und Einordnung

Die Umgebung von Prag ist als Golfregion noch immer unterschätzt. Dabei lassen sich innerhalb von weniger als 30 Minuten Fahrzeit von der Altstadt mindestens vier Plätze auf internationalem Top-Niveau spielen. Als bester Platz westlich von Prag gilt ohne Zweifel das Albatross Resort. Vielen Golfern ist die Anlage aus TV-Übertragungen der DP World Tour bekannt – völlig zu Recht.

Architektur und Design

Keith Preston, der mehrere Plätze in Österreich und Tschechien entworfen hat, ist mit dem Albatross Course sein bislang stärkstes Werk gelungen. 2011 wurde der Platz von Jonathan Davison gezielt weiterentwickelt: Die Bunker wurden neu strukturiert, präziser platziert und einige Wasserhindernisse ergänzt. Das Ergebnis ist ein strategisch klarer, moderner Championship-Kurs, der an Spannung gewonnen hat, ohne an Fairness einzubüßen.

Platzcharakter und Spielverlauf

Schon vom Balkon des Clubhauses entsteht Vorfreude auf das klassische Finish der Runde: Das 18. Grün ist stark verteidigt und nur nach einem Schlag über Wasser erreichbar. Und tatsächlich hält der Platz auf der Runde, was er optisch verspricht.

Bereits die 1, ein Par 5, setzt den Ton: Die Landezonen sind nicht übermäßig breit, aber fair. Directional Bunker definieren das leichte Dogleg klar. Longhitter stehen früh vor der Entscheidung, ob sie ein von einem schrägen Wasserlauf geschütztes Grün attackieren wollen, während Durchschnittsspieler ihre Ablage für den dritten Schlag sauber planen müssen.

Wasser als strategisches Element

Wasserhindernisse begleiten die Runde regelmäßig, ohne dominant oder störend zu wirken. Am Par 3 der 7, an der 9 sowie vor allem auf den Schlussbahnen 15, 16 und 18 kommt Wasser ins Spiel – auf der 17 als Creek, auf der 18 als klassische Grünverteidigung. Diese Elemente sorgen für zusätzliche Spannung und verlangen präzise Schläge, ohne den Spielfluss zu bremsen.

Abwechslung und Turniertauglichkeit

Auch abseits der Wasserlöcher überzeugt der Platz durch eine harmonische Einbindung in das leicht wellige Gelände. Die Bahnen sind abwechslungsreich gestaltet, strategisch klar lesbar und bleiben dabei stets fair. Langeweile kommt hier nicht auf – ein wesentlicher Grund, warum der Platz regelmäßig Austragungsort von European-Tour-Events war und ist.

Das moderne geschmackvoll gestaltete Clubhaus mit Restaurant bietet alles, was man für einen Rundenausklang benötigt.

Fazit

Wer Golf rund um Prag plant, wird zwangsläufig auch den PGA National Course von Kyle Phillips in Betracht ziehen. Der Albatross Course bietet jedoch ein nahezu gleichwertiges Golferlebnis – mit einem etwas anderen Designansatz. Für uns ist klar: Beim nächsten Prag-Besuch steht auch der Albatross wieder ganz oben auf der Liste.

2025

Schnappschüsse

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