
Company
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Als Designer
Als Designer
1998 Golf World: Architect of the Year
2000 Golf World: Top 10 Greatest Golf Architects of All Time
Als Spieler
Als Spieler
–
Lehrer
Lehrer
Tom Fazio
Partner
Partner
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Mike Strantz war der junge Wilde unter den Golfdesignern – ein kreativer Kopf, der mutige, eigenständige Plätze gebaut hat und sich bewusst vom Mainstream entfernte. Heute sind sich viele Experten einig: Sein kompromissloser Designstil war seiner Zeit voraus und wurde zum Vorbild für einige der besten Architekten der Branche.
Was Strantz mit Pete Dye verbindet, ist die anfängliche Kritik an seinen Plätzen. Sie galten als zu schwer, zu extrem, zu unkonventionell. Das gleiche Schicksal ereilte einst auch den Stadium Course in TPC Sawgrass. Mit etwas Abstand betrachtet, sind genau diese Plätze heute Kult – weil sie fordern, provozieren und im Gedächtnis bleiben.
Entdeckt und gefördert wurde Strantz von Tom Fazio, doch sein architektonisches Herz schlug deutlich für einen anderen Ansatz. Sein großes Vorbild war Alister MacKenzie: visuelle Täuschung, dramatische Linienführung, mutige Geländemodellierung und Grüns, die das eigentliche Spiel bestimmen. Strantz übertrug diese Prinzipien in eine moderne, oft fast skulpturale Formensprache.
Tragischerweise beendete ein zu spät behandelter Zungenkrebs seine Karriere viel zu früh. So hinterließ Mike Strantz lediglich neun vollendete Werke – jedes davon ein echtes Statement. Tobacco Road und Caledonia gehören ohne Diskussion zu den absoluten „must play“-Plätzen in den USA und stehen exemplarisch für einen Architekten, der Golf nicht gefällig, sondern spannend, emotional und kompromisslos gedacht hat.

